„Man kann nur den Unterricht verbessern, der stattfindet.“

„Man kann nur den Unterricht verbessern, der stattfindet.“

Weder das Staatliche Schulamt noch das Kultusministerium führt eine Statistik über den Unterrichtsausfall an Mannheimer Grundschulen.

Wie kann das sein? Man kann dann nur spekulieren. Laut unserer Wahrnehmung haben wir ein riesiges Problem durch den massiven Unterrichtsausfall an Mannheimer Schulen.

Wie geht es den betroffenen Eltern? Sagen Sie uns Ihre Meinung.

Arbeitskreis der Grundschulen und sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren des GEB Mannheim unter neuem Vorsitz!

Arbeitskreis der Grundschulen und sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren des GEB Mannheim unter neuem Vorsitz!

Der GEB Mannheim hatte zum Arbeitskreis (AK) Grundschule und sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren eingeladen.

Wichtige Tagesordnungspunkte dieser Sitzung waren die sanitäre Situation an den Grundschulen, Ganztagsgrundschulen und die Wahlen den neuen Vorsitzenden und Stellvertreters.

Auf der Tagesordnung stand das Thema „Toiletten“, das intensiv diskutiert wurde. Die anwesenden ElternvertreterInnen berichteten, wie die Toiletten-Nutzung an ihren Schulen geregelt ist. In einigen Fällen wurde sichtbar, wie wichtig ein Erfahrungsaustauch in diesem Bereich und wo dringend Unterstützung und Handlungsbedarf gefragt ist.

In der anschließenden Wahl wurde Herr Duong (Elternbeiratsvorsitzender der Pestalozzischule) zum neuen Vorsitzenden des Arbeitskreises gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende stellte sich Frau Sabra (Elternbeiratsvorsitzende der Waldhofschule) zur Verfügung. Der GEB Mannheim freut sich über diese Wahl und wünscht den beiden, die Kraft Amtes nun auch Mitglied im Vorstand des GEB sind, viel Erfolg bei ihrer Arbeit im Arbeitskreis.

Gedankt wurde Frau Sabine Leber-Hoischen für ihren engagierten Einsatz der letzten Jahre. Sie leitete den Arbeitskreis kommissarisch und führte durch die Sitzung.

Noch immer hoch gefragt ist das Thema „Ganztagsgrundschule“. Um hier den Fragen der Eltern gerecht zu werden, wird es eine weitere Arbeitskreissitzung zu diesem Thema voraussichtlich im April geben, erstmals unter Leitung des neuen Vorsitzenden Khanh Vi Duong.

Gesamtelternbeirat der Stadt Mannheim besteht auf die Weiterführung des Schulversuchs „Schule ohne Noten“

VERA 3 ist kein geeignetes Instrument zur Messung des Schulversuchs

Erneut bekräftigt Frau Ministerin Eisenmann ihre Entscheidung den Schulversuch „Schule ohne Noten“ einzustellen. Sie verweist auf das Abschneiden der zehn Versuchsschulen bei den VERA 3-Studien. Der GEB Mannheim macht darauf aufmerksam, dass VERA 3 kein geeignetes Instrument zur Messung dieses Schulversuchs ist. „Frau Ministerin Eisenmann müsste dies berücksichtigen“, so der Vorsitzende des GEB Mannheim, Thorsten Papendick. „Schule ohne Noten wurde eben nicht wissenschaftlich begleitet. Es gibt keine Instrumente zur Messung des Erfolgs. Darauf haben wir bereits mehrfach aufmerksam gemacht.“

Frau Ministerin Eisenmann hatte angekündigt den Schulversuch zu beenden. In einem Antwortschreiben hatte sie dem GEB Mannheim begründet, dass sie den Schulversuch beende, da er nicht wissenschaftlich begleitet worden sei. Des Weiteren stützt sie sich auch hier auf die VERA 3 Ergebnisse.
Der GEB Mannheim hält diese Art der mangelhaften Argumentation nicht für zielführend. Wenn Frau Ministerin Eisenmann sich mit dem Schulversuch ernsthaft auseinandersetzen würde, könnte sie den Mehrwert sehen. Leider hat die Ministerin kein Interesse daran, die Erfahrungen der Beteiligten in ihre Überlegungen mit einzubeziehen. Des Weiteren seien pädagogische Gründe anscheinend nicht relevant.

„Dies ist sehr bedauerlich“, ergänzt Thorsten Papendick. Frau Ministerin Eisenmann bekräftige gerade wieder in einem anderen Zusammenhang, dass man „das Rad nicht neu erfinden müsse“, sei aber nicht bereit, im Hinblick auf „Schule ohne Noten“ und „Differenzierung“, über den Tellerrand zu blicken. „Andere Bundesländer, auch skandinavische Länder sind da bereits viel weiter. Es ist sicher lohnenswert, einmal dorthin zuschauen.“

Der GEB Mannheim besteht auf die Weiterführung des Schulversuchs „Schule ohne Noten“ mit wissenschaftlicher Begleitung!

Bildung ist Zukunft!
Der Gesamtelternbeirat der Stadt Mannheim, 29.12.17

Leserbrief zum Artikel „Schlechte Noten für das Land“ vom 8.12.2017 im Mannheimer Morgen

Sehr geehrte Redaktion,

mit großem Interesse habe ich Ihren Artikel „Schlechte Noten für das Land“ vom 8. Dezember 2017 gelesen.

Berechtigterweise machte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft mit dem Slogan „A 13 für alle!“ auf die prekäre Situation der Grund- und Hauptschullehrer aufmerksam. Die Eltern unterstützen die Forderung nach angemessener, höherer Entlohnung, wie sie auch die LehrerInnen im Gymnasial- und Realschulzweig erhalten. Die geleistete Arbeit an den Grund- und Hauptschulen muss endlich wertgeschätzt werden.

Gerade Eltern, deren Kinder die erste bis vierte Klasse besuchen, wissen, was die Lehrkräfte alles leisten müssen. Der Arbeitsaufwand an den Grundschulen ist in den letzten Jahren überproportional gestiegen. Schon in der Grundschule findet man Kinder mit wenig Deutschkenntnissen und hohem Förderbedarf. Die Nachfrage nach individueller Förderung wächst weiter. Hierfür engagieren sich die PädagogInnen voller Überzeugung und Elan, entwickeln Konzepte und Ideen, um dann ernüchtert festzustellen, dass ihnen die Unterstützung aus dem zuständigen Kultusministerium fehlt.

Derzeit ist es für uns Eltern erschreckend, mit ansehen zu müssen, wie sehr gut laufende Modellversuche an unseren Schulen ohne hinreichende Begründung einfach eingestellt werden. Ob es dabei um die Beendigung der Grundschule ohne Noten, die Abschaffung des fremdsprachlichen Unterrichtes geht oder dringend benötigte Förderstunden den Vertretungsstunden zum Opfer fallen – es wird einfach beschlossen, ohne nachzufragen oder Meinungen einzuholen.

Wir Eltern unterstützen die Lehrkräfte der Grundschulen in ihrem Bestreben nach mehr Wertschätzung und finanzieller Anerkennung. Die Streichung wichtiger Projekte ist nicht akzeptabel. Förderstunden müssen Förderstunden bleiben und dürfen nicht als Puffer für Stundenausfälle dienen. Die Lehrerversorgung, insbesondere bei Krankheit, muss besser funktionieren. Der Alltag der „doppelten Klassenbetreuung“ muss ein Ende haben.

Frau Ministerin Eisenmann muss anerkennen, was die Grundschulen leisten und die erforderlichen Rahmenbedingungen schaffen.

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Papendick, Vorsitzender des GEB Mannheim, 12.12.17

Leserbrief „Mehr Wertschätzung für Grundschullehrer“

Gesamtelternbeirat der Stadt Mannheim fordert die Weiterführung des Schulversuchs „Schule ohne Noten“

Nach der Ankündigung von Frau Ministerin Eisenmann, dass der Schulversuch „Schule ohne Noten“ beendet werden soll, schlagen dieser hohen Wellen entgegen.

Die Schulgemeinschaften fordern den Erhalt des Schulversuchs auf mindestens vier Jahre mit wissenschaftlicher Begleitung!

Hiervon betroffen ist in Mannheim die mit dem Bildungspreis der Stadt Mannheim ausgezeichnete Gerhart-Hauptmann-Grundschule. Diese erfährt eine hohe Solidarität unter den Eltern, auch von anderen Schulen. Die radikale Vorgehensweise der Ministerin ist allen unverständlich.

Mittlerweile ist auf das Unterstützungs- und Forderungsschreiben des GEB Mannheim an das Ministerium auch eine Antwort des zuständigen Referats eingetroffen. Hier wird nochmals erklärt, dass „nach einem Erprobungszeitraum zu entscheiden ist, ob die im Schulversuch gewonnenen Erkenntnisse zu einer Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen genutzt werden sollen.“ Der GEB ist sich einig, dass dies hier nicht greift. Es gibt keine „gewonnenen Erkenntnisse“ auf wissenschaftlicher Basis. Daher fordert der GEB Mannheim, den Schulversuch für mindestens vier Jahre fortzusetzen und wissenschaftlich zu begleiten!

„Dem Ministerium ist anscheinend nicht bewusst, dass es mit dem Schulversuch kein Neuland betritt“, so der Vorsitzende des GEB Mannheim, Thorsten Papendick. „Andere Bundesländer, auch skandinavische Länder sind da bereits viel weiter. Es ist sicher lohnenswert, einmal dorthin zuschauen.“ Eben aus diesem Grund ist der Abbruch des Schulversuchs unverständlich. Andere Länder haben damit durchaus positive Erfahrungen gemacht.

„Hier einfach aus ideologischen Gründen etwas pädagogisch Wertvolles abzubrechen ist absolut unverständlich“, bekräftigt der stellvertretende Vorsitzende des GEB, Matthias Mackert, der es nicht für ausreichend erachtet, dass das Ministerium der Meinung ist, dass die Verordnung über die Leistungsbeurteilung in Grundschulen ausreichend sei. Diese haben eine Zifferbenotung zur Grundlage und widersprechen damit dem pädagogischen Konzept der Versuchsschulen. Die Eltern wünschen sich offene, kompetenzorientierte Gespräche, über denen eben keine undifferenzierte Ziffernote schwebt!

Der GEB Mannheim fordert daher eine Weiterführung des Schulversuchs mit wissenschaftlicher Begleitung!

Bildung ist Zukunft!

Der Gesamtelternbeirat der Stadt Mannheim, 08.12.17

Aktuelle IGLU-Studie – Einsparungen im Bildungsbereich müssen sofort gestoppt werden!

Die vorgestellten Ergebnisse der neuen Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung haben mich leider nicht überrascht.

Deutschland schafft es seit 2006 nicht, die Entwicklung positiv zu verändern.
Gerade der Anteil an leistungsschwachen Schülerinnen und Schüler ist katastrophal gestiegen.
Nur ein Drittel der leseschwachen Schülerinnen und Schüler erhält in Deutschland eine zusätzliche schulische Förderung im Lesen.

Der bildungspolitische Auftrag wird hier klar formuliert:
– gezielte Unterstützung für leseschwache Schülerinnen und Schüler
– Herstellung von Chancengerechtigkeit unabhängig von Geschlecht, sozialer Herkunft und Migrationsstatus
– Verstärkung von Leseförderung ab Grundschulbeginn

Der GEB Mannheim unterstützt jede dieser Forderungen.

Die Einsparungen im Bildungsbereich – gerade auch in Baden-Württemberg – müssen sofort gestoppt werden,
denn „Bildung ist Zukunft!“.

Thorsten Papendick
Vorsitzender des Gesamtelternbeirats aller Schulen der Stadt Mannheim

Mannheim, 5. Dezember 2017

Einladung zur Vollversammlung

Liebe Elternbeiratsvorsitzende und deren Stellvertreter,
liebe Gäste,

hiermit laden wir Sie herzlich ein zur

Vollversammlung
am 29.11.2016, um 19:30 Uhr
im Raum 101 der Helene-Lange-Schule
(Hugo-Wolf-Straße 1-3, 68165 Mannheim)

Wir freuen uns sehr, dass uns

Herr Wolfgang Raufelder,
Mitglied des Landtags, Bündnis 90/Die Grünen &

Herr Dr. Stefan Fulst-Blei,
Mitglied des Landtags, SPD

für eine Diskussionsrunde zur Verfügung stehen werden.

Des Weiteren begrüßen wir Mitglieder des Gemeinderats, den Landeselternbeirat und Pressevertreter.

Unsere Tagesordnung
Begrüßung
Bericht des Vorstands über aktuelle Themen
Diskussionsrunde mit den bildungspolitischen Sprechern
Informationen vom Landeselternbeirat
Themen aus den Arbeitskreisen, lokal und überregional
Verschiedenes

Wir freuen uns auf ihr zahlreiches Kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Mackert