Hiobsbotschaften reißen nicht ab – Lehrermangel verschärft sich dramatisch!

Hiobsbotschaften reißen nicht ab – Lehrermangel verschärft sich dramatisch!

Im Jahr 2025 gibt es voraussichtlich eine Million SchülerInnen mehr als erwartet.

Über den Lehrermangel wird in Deutschland immer wieder ausführlich berichtet und diskutiert. Aber der derzeitig akute Mangel an Lehrkräften sorgt laut Baden-Württembergs Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann (CDU) erneut für gute Berufsaussichten für angehende Lehrer und Lehrerinnen. So formuliert zum Beginn des Schuljahres, wird derzeit mit allen Mitteln versucht die Lage zu entschärfen. Ob Teilzeiterhöhungen, Versetzungen oder der Rückruf pensionierter LehrerInnen – noch immer bleiben an vielen Schulen Stellen unbesetzt. In den aktuell stattgefundenen Arbeitskreisen des GEB Mannheim zeigten sich die Eltern verzweifelt, angesichts des immensen Stundenausfalls. Die Praktiken des betreuten Unterrichtes und der doppelten Klassenzimmer wird vom GEB Mannheim stark kritisiert.

„Und diese Lage wird sich in den nächsten Monaten und Jahren dramatisch verschärfen. Wir steuern sehenden Auges auf eine Katastrophe zu“ ist sich Thorsten Papendick, der Vorsitzende des GEB Mannheim sicher.

Wie eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung prognostiziert, werden wir in den nächsten Jahren mit dramatisch steigenden Schülerzahlen zu rechnen haben.

Die Studie geht von mehr als 8 Millionen SchülerInnen im Jahr 2025 aus. Damit setzt sich der Trend fort, den der GEB Mannheim schon seit längerer Zeit erkannt hat. Die steigenden Schülerzahlen an Grundschulen bedingt durch Geburten-Anstieg und Zuwanderung, zeigen schon jetzt erste schwerwiegende Folgen für die Grundschulen. Ein nationaler Bundesländervergleich zeigt, dass es den Grundschulen zunehmend schwerfällt, das durchschnittliche Leistungsniveau zu halten.

„Jetzt besteht enormer Handlungsdruck. Viele Bundesländer müssen komplett umdenken.“ so Jörg Dräger von der Bertelsmann Stiftung.

Die Grundschulen werden den „Schüler-Boom“ als erstes spüren, hier werden im Jahr 2025 mehr als 24 000 Lehrer benötigt. Da uns aufgrund der Altersstruktur eine Pensionierungswelle bevorsteht und vielerorts bereits Lehrermangel herrscht, wird der Bedarf an zusätzlichen Lehrkräften nicht zu decken sein. Neben den zusätzlichen Lehrkräften werden auch neue Klassenräume und Schulgebäude benötigt, wobei der Bedarf hier regional unterschiedlich ausfallen wird. Die Studie zeigt auf, dass deutschlandweit die Bildungsausgaben um mehr als 4 Milliarden Euro steigen werden.

Die Autoren der Studie appellieren an Länder, Städte und Gemeinden ihre Planung, den wachsenden Bedarf anzupassen. Für den kurzfristigen Bedarf sollten die Länder Anreize schaffen, dass insbesondere erfahrene Teilzeitkräfte und Pensionäre mehr unterrichten. Durch verbesserte Maßnahmen des Hinzuverdienens könnten zusätzlich freiwillige erfahrene Lehrkräfte gewonnen werden. Darüber hinaus müssen einheitliche Standards für die Qualifizierung von Seiteneinsteigern an den Grundschulen geschaffen werden – dies wäre ein weiteres Mittel dem steigenden Lehrerbedarf zu begegnen.

In einem Leserbrief vom Dezember 2017 unterstützt der Vorsitzende des GEB Mannheim, die Forderung vieler GrundschullehrerInnen nach einer höheren, angemesseneren Entlohnung. Dies wäre eine wichtige und notwendige Entscheidung, um das Grundschullehramt wieder attraktiver, gegenüber den anderen Schularten, zu gestalten.

„Die Zeit des Redens sei nun endgültig vorbei“ betont Thorsten Papendick, „es muss JETZT gehandelt werden!“

Der GEB Mannheim unterstützt die Forderungen der Bertelsmann-Studie, kurzfristig wirksame Maßnahmen gegen den prognostizierten Lehrermangel zu schaffen. Nur mit umfangreichen aber auch qualitätsbewussten Maßnahmen kann ein akuter Lehrermangel verhindert werden.

Bildung ist Zukunft!
Der Gesamtelternbeirat der Stadt Mannheim, 31.01.2018

Abdruck frei, Beleg erbeten.

Gesamtelternbeirat der Stadt Mannheim fordert mehr bildungspolitische Kompetenz in Reihen der Südwest-CDU

Der GEB Mannheim reagiert entsetzt auf die Forderung von Manuel Hagel, Generalsekretär der Südwest-CDU, nach „mehr disziplinarische Durchgriffsmöglichkeiten für Lehrer“.

„Folgt als nächstes der Wunsch nach Wiedereinführung der Prügelstrafe“, entgegnet der Vorsitzende des GEB Mannheim, Thorsten Papendick. „Ich dachte, das Stadium der billigen Stimmungsmache haben wir erfolgreich hinter uns gelassen.“

Die Einführung von Noten in Gemeinschaftsschulen, Frontalunterricht und Vergleichstest in den Grundschulen sind ein schlechter Witz und zeigt ganz deutlich auf, dass der Rat von Wissenschaftlern ignoriert wird.

„Die Südwest-CDU spielt mit unserem Bildungssystem zu Lasten der SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern.“

Die Forderung von Herrn Hagel „Wir wollen besten Unterricht“ können wir nur unterstützen, „aber die genannten Umsetzungsideen zeugen von Ahnungslosigkeit!“

Voraussichtlich im März 2021 findet die nächste Landtagswahl in Baden-Württemberg statt. Entweder beendet die Südwest-CDU Ihren vorzeitigen Wahlkampf oder sie beendet die Koalition mit den Grünen.

„Ich erwarte endlich ein Machtwort des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann zur Bildungspolitik.“

„Dies ist alles sehr bedauerlich“, ergänzt Thorsten Papendick.

Der GEB Mannheim fordert mehr bildungspolitische Kompetenz in Reihen der Südwest-CDU!

Bildung ist Zukunft!
Der Gesamtelternbeirat der Stadt Mannheim, 12.01.18

Gesamtelternbeirat der Stadt Mannheim besteht auf die Weiterführung des Schulversuchs „Schule ohne Noten“

VERA 3 ist kein geeignetes Instrument zur Messung des Schulversuchs

Erneut bekräftigt Frau Ministerin Eisenmann ihre Entscheidung den Schulversuch „Schule ohne Noten“ einzustellen. Sie verweist auf das Abschneiden der zehn Versuchsschulen bei den VERA 3-Studien. Der GEB Mannheim macht darauf aufmerksam, dass VERA 3 kein geeignetes Instrument zur Messung dieses Schulversuchs ist. „Frau Ministerin Eisenmann müsste dies berücksichtigen“, so der Vorsitzende des GEB Mannheim, Thorsten Papendick. „Schule ohne Noten wurde eben nicht wissenschaftlich begleitet. Es gibt keine Instrumente zur Messung des Erfolgs. Darauf haben wir bereits mehrfach aufmerksam gemacht.“

Frau Ministerin Eisenmann hatte angekündigt den Schulversuch zu beenden. In einem Antwortschreiben hatte sie dem GEB Mannheim begründet, dass sie den Schulversuch beende, da er nicht wissenschaftlich begleitet worden sei. Des Weiteren stützt sie sich auch hier auf die VERA 3 Ergebnisse.
Der GEB Mannheim hält diese Art der mangelhaften Argumentation nicht für zielführend. Wenn Frau Ministerin Eisenmann sich mit dem Schulversuch ernsthaft auseinandersetzen würde, könnte sie den Mehrwert sehen. Leider hat die Ministerin kein Interesse daran, die Erfahrungen der Beteiligten in ihre Überlegungen mit einzubeziehen. Des Weiteren seien pädagogische Gründe anscheinend nicht relevant.

„Dies ist sehr bedauerlich“, ergänzt Thorsten Papendick. Frau Ministerin Eisenmann bekräftige gerade wieder in einem anderen Zusammenhang, dass man „das Rad nicht neu erfinden müsse“, sei aber nicht bereit, im Hinblick auf „Schule ohne Noten“ und „Differenzierung“, über den Tellerrand zu blicken. „Andere Bundesländer, auch skandinavische Länder sind da bereits viel weiter. Es ist sicher lohnenswert, einmal dorthin zuschauen.“

Der GEB Mannheim besteht auf die Weiterführung des Schulversuchs „Schule ohne Noten“ mit wissenschaftlicher Begleitung!

Bildung ist Zukunft!
Der Gesamtelternbeirat der Stadt Mannheim, 29.12.17

Leserbrief zum Artikel „Schlechte Noten für das Land“ vom 8.12.2017 im Mannheimer Morgen

Sehr geehrte Redaktion,

mit großem Interesse habe ich Ihren Artikel „Schlechte Noten für das Land“ vom 8. Dezember 2017 gelesen.

Berechtigterweise machte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft mit dem Slogan „A 13 für alle!“ auf die prekäre Situation der Grund- und Hauptschullehrer aufmerksam. Die Eltern unterstützen die Forderung nach angemessener, höherer Entlohnung, wie sie auch die LehrerInnen im Gymnasial- und Realschulzweig erhalten. Die geleistete Arbeit an den Grund- und Hauptschulen muss endlich wertgeschätzt werden.

Gerade Eltern, deren Kinder die erste bis vierte Klasse besuchen, wissen, was die Lehrkräfte alles leisten müssen. Der Arbeitsaufwand an den Grundschulen ist in den letzten Jahren überproportional gestiegen. Schon in der Grundschule findet man Kinder mit wenig Deutschkenntnissen und hohem Förderbedarf. Die Nachfrage nach individueller Förderung wächst weiter. Hierfür engagieren sich die PädagogInnen voller Überzeugung und Elan, entwickeln Konzepte und Ideen, um dann ernüchtert festzustellen, dass ihnen die Unterstützung aus dem zuständigen Kultusministerium fehlt.

Derzeit ist es für uns Eltern erschreckend, mit ansehen zu müssen, wie sehr gut laufende Modellversuche an unseren Schulen ohne hinreichende Begründung einfach eingestellt werden. Ob es dabei um die Beendigung der Grundschule ohne Noten, die Abschaffung des fremdsprachlichen Unterrichtes geht oder dringend benötigte Förderstunden den Vertretungsstunden zum Opfer fallen – es wird einfach beschlossen, ohne nachzufragen oder Meinungen einzuholen.

Wir Eltern unterstützen die Lehrkräfte der Grundschulen in ihrem Bestreben nach mehr Wertschätzung und finanzieller Anerkennung. Die Streichung wichtiger Projekte ist nicht akzeptabel. Förderstunden müssen Förderstunden bleiben und dürfen nicht als Puffer für Stundenausfälle dienen. Die Lehrerversorgung, insbesondere bei Krankheit, muss besser funktionieren. Der Alltag der „doppelten Klassenbetreuung“ muss ein Ende haben.

Frau Ministerin Eisenmann muss anerkennen, was die Grundschulen leisten und die erforderlichen Rahmenbedingungen schaffen.

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Papendick, Vorsitzender des GEB Mannheim, 12.12.17

Leserbrief „Mehr Wertschätzung für Grundschullehrer“

Gesamtelternbeirat der Stadt Mannheim fordert die Weiterführung des Schulversuchs „Schule ohne Noten“

Nach der Ankündigung von Frau Ministerin Eisenmann, dass der Schulversuch „Schule ohne Noten“ beendet werden soll, schlagen dieser hohen Wellen entgegen.

Die Schulgemeinschaften fordern den Erhalt des Schulversuchs auf mindestens vier Jahre mit wissenschaftlicher Begleitung!

Hiervon betroffen ist in Mannheim die mit dem Bildungspreis der Stadt Mannheim ausgezeichnete Gerhart-Hauptmann-Grundschule. Diese erfährt eine hohe Solidarität unter den Eltern, auch von anderen Schulen. Die radikale Vorgehensweise der Ministerin ist allen unverständlich.

Mittlerweile ist auf das Unterstützungs- und Forderungsschreiben des GEB Mannheim an das Ministerium auch eine Antwort des zuständigen Referats eingetroffen. Hier wird nochmals erklärt, dass „nach einem Erprobungszeitraum zu entscheiden ist, ob die im Schulversuch gewonnenen Erkenntnisse zu einer Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen genutzt werden sollen.“ Der GEB ist sich einig, dass dies hier nicht greift. Es gibt keine „gewonnenen Erkenntnisse“ auf wissenschaftlicher Basis. Daher fordert der GEB Mannheim, den Schulversuch für mindestens vier Jahre fortzusetzen und wissenschaftlich zu begleiten!

„Dem Ministerium ist anscheinend nicht bewusst, dass es mit dem Schulversuch kein Neuland betritt“, so der Vorsitzende des GEB Mannheim, Thorsten Papendick. „Andere Bundesländer, auch skandinavische Länder sind da bereits viel weiter. Es ist sicher lohnenswert, einmal dorthin zuschauen.“ Eben aus diesem Grund ist der Abbruch des Schulversuchs unverständlich. Andere Länder haben damit durchaus positive Erfahrungen gemacht.

„Hier einfach aus ideologischen Gründen etwas pädagogisch Wertvolles abzubrechen ist absolut unverständlich“, bekräftigt der stellvertretende Vorsitzende des GEB, Matthias Mackert, der es nicht für ausreichend erachtet, dass das Ministerium der Meinung ist, dass die Verordnung über die Leistungsbeurteilung in Grundschulen ausreichend sei. Diese haben eine Zifferbenotung zur Grundlage und widersprechen damit dem pädagogischen Konzept der Versuchsschulen. Die Eltern wünschen sich offene, kompetenzorientierte Gespräche, über denen eben keine undifferenzierte Ziffernote schwebt!

Der GEB Mannheim fordert daher eine Weiterführung des Schulversuchs mit wissenschaftlicher Begleitung!

Bildung ist Zukunft!

Der Gesamtelternbeirat der Stadt Mannheim, 08.12.17

Aktuelle IGLU-Studie – Einsparungen im Bildungsbereich müssen sofort gestoppt werden!

Die vorgestellten Ergebnisse der neuen Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung haben mich leider nicht überrascht.

Deutschland schafft es seit 2006 nicht, die Entwicklung positiv zu verändern.
Gerade der Anteil an leistungsschwachen Schülerinnen und Schüler ist katastrophal gestiegen.
Nur ein Drittel der leseschwachen Schülerinnen und Schüler erhält in Deutschland eine zusätzliche schulische Förderung im Lesen.

Der bildungspolitische Auftrag wird hier klar formuliert:
– gezielte Unterstützung für leseschwache Schülerinnen und Schüler
– Herstellung von Chancengerechtigkeit unabhängig von Geschlecht, sozialer Herkunft und Migrationsstatus
– Verstärkung von Leseförderung ab Grundschulbeginn

Der GEB Mannheim unterstützt jede dieser Forderungen.

Die Einsparungen im Bildungsbereich – gerade auch in Baden-Württemberg – müssen sofort gestoppt werden,
denn „Bildung ist Zukunft!“.

Thorsten Papendick
Vorsitzender des Gesamtelternbeirats aller Schulen der Stadt Mannheim

Mannheim, 5. Dezember 2017

Vollversammlung und Neuwahlen – Sabine Leber-Hoischen verabschiedet

Der Gesamtelternbeirat der Mannheimer Schulen traf sich zu seiner ersten Vollversammlung in diesem Schuljahr. Bei der gut besuchten Veranstaltung standen die Themen: „Haushalt“ und „Landespolitik“ im Mittelpunkt. Die ElternvertreterInnen diskutierten über die aktuellen Haushaltsberatungen. Hierbei wurde klar, dass das Gremium die geplanten Investitionen für gut und sinnvoll hält. Allerdings wurden verschiedene Maßnahmen vermisst. So fehle der Bau der Mensa und Turnhalle der Gretje-Ahlrichs-Schule im Haushaltsplan, ebenso wie ausreichende Mittel für die Schulentwicklung in Neckarau (Schiller-Ganztags-Grundschule und Wilhelm-Wundt-Realschule), Geld für zusätzliche Reinigung von Ganztagsgrundschulen, die Käthe-Kollwitz Turnhalle und die Sanierung von etlichen Toiletten.

Das Gremium sprach sich für den Erhalt von 68Deins (keine Kürzung, wie im Haushalt geplant) sowie einen noch weitergehenden Ausbau von Schulsozialarbeit aus. Hier ist der Bedarf an den Schulen sehr groß.

Auch weitere Probleme, wie z.B. eine fehlende Beschattung im Schulhof der Maria-Montessori-Schule kamen zur Sprache.

Ein großes Anliegen war es ElternvertreterInnen, sich für eine bessere Lehrerversorgung einzusetzen. Hier meldeten fast alle Bedarf an. Außerdem bemängelte das Gremium den Umgang von Ministerin Eisenmann mit dem Schulversuch „Schule ohne Noten“ an der Gerhart-Hauptmann-Grundschule. Der Vorstand versicherte, sich weiterhin dafür einsetzen zu wollen.

Bei den anstehenden Neuwahlen wurde Thorsten Papendick (IGMH), der bisherige stellvertretende Vorsitzende des Gesamtelternbeirates, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er bedankte sich für das ihm ausgesprochene Vertrauen. Sein Stellvertreter wird der bisherige Vorsitzende Matthias Mackert (Helene-Lange-Schule) sein, der nun verstärkt auf Landeselternbeiratsebene tätig ist. Bestätigt im Amt wurden Schriftführerin Ramona Willing und Kassenprüfer Hans Muckle. Kassiererin wurde die bisherige stellvertretende Schriftführerin Liane Reichelt. Neu gewählt wurden der stellvertretende Schriftführer Yavuz Kara, sowie die BeisitzerInnen Tülin Kilic, Sabine Dombrowski-Seitz, Ismail Alcin und Sandra Reese.

Mit Standing Ovations wurde Sabine Leber-Hoischen verabschiedet. Sie verlässt nach vielen Jahren der Elternarbeit das Gremium, da ihre Kinder der Schule „entwachsen“ sind. In einer bewegenden Rede bescheinigte Thorsten Papendick der Elternvertreterin ein hohes Engagement, das das ganze Gremium vermissen werde. Sie habe immer „wie eine Löwin“ für die Schulgemeinschaften gekämpft, teilte er mit und beschrieb ihre vielfältigen Tätigkeiten. Mit einer großen, leckeren Spaß-Schoko-Torte und viel Beifall wurde ihr gedankt. Sabine Leber-Hoischen bedankte sich sichtlich bewegt und appellierte in ihren Abschiedsworten an den Zusammenhalt der Schulgemeinschaften, der den GEB sehr stark gemacht habe. Sie habe ihre Arbeit im GEB immer mit viel Freude gemacht. „Manchmal war es arbeitsintensiv, oft musste man hartnäckig bleiben, aber es wurde viel gemeinsam bewegt – das war jede Minute wert!“

Wahl zum 18. Landeselternbeirat am 11. Februar 2017 in Mannheim

Der Landeselternbeirat (LEB) Baden-Württemberg informiert und lädt ein:

Die Amtszeit des 17. LEB endet nach 3 Jahren zum 1. März 2017.

Die Wahlen zum 18. LEB finden jeweils in den Regierungsbezirken Karlsruhe, Freiburg, Tübingen und Stuttgart ab Januar 2017 an vier aufeinanderfolgenden Samstagen statt. Seit 1965 wird der Landeselternbeirat, als beratendes Gremium im Kultusministerium, für jeweils drei Jahre gewählt. Verankert im Landesschulgesetz § 60 und der Elternbeiratsverordnung, hat der LEB die Aufgabe, das Kultusministerium zu beraten. Der LEB ist die höchste Interessenvertretung von Eltern, deren Kinder Schulen in staatlicher Trägerschaft besuchen.

Der LEB hat 33 Mitglieder, für die vier Regierungsbezirke je ein Mitglied für die Grund- und Werkrealschule, Gemeinschaftsschule, Realschule, Gymnasium, Sonderschule, Berufsschule, Berufliches Gymnasium und Berufskolleg, SBBZ (Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren) sowie ein/e Vertreter/-in der staatlich anerkannten Ersatzschulen.

Wann und wo wird gewählt? 

Regierungsbezirk Karlsruhe

11. Februar 2017 ab 10:00 Uhr

Wahlort Mannheim

Helene-Lange-Schule
Fröbel-Seminar
Rennershofstraße 2
68163 Mannheim

www.helene-lange-schule-mannheim.de

Wer ist wahlberechtigt? 

Die Wahlordnung unterscheidet in aktivem und passivem Wahlrecht.

Aktives Wahlrecht

Wählen dürfen

alle Elternbeiratsvorsitzenden der öffentlichen Schulen im Land im jeweiligen Wahlausschuss der Schulart, die sie vertreten.

Wahlort ist in dem Regierungsbezirk, in dem sich die zu vertretende Schule befindet.

Am Tag der Wahl muss sich der/die Wähler/-in mit gül-tiger Bescheinigung (Vordruck „Aktives Wahlrecht“) dieser Schule und durch Vorlage des Personalausweises legitimieren.

Passives Wahlrecht

Gewählt werden

können alle Eltern, deren Kind zum Zeitpunkt der Wahl eine staatliche Schule besucht. Wahlort ist in dem Regierungsbezirk, in dem sich die Schule befindet.

Sie können als Mitglied für die Schulart kandidieren, die das Kind besucht.

Am Tag der Wahl muss sich der/die Kandidat/-in mit gültiger Bescheinigung (Vordruck „Passives Wahlrecht“) dieser Schule und durch Vorlage des Personalausweises legitimieren.

In getrennten Wahlgängen wird ebenso jeweils ein/e 1. und 2. Stellvertreter/-in gewählt.

Ausnahmen vom passiven Wahlrecht siehe Wahlordnung.

Weitere Information finden Sie unter www.leb-bw.de

Wir freuen uns auf Sie.

Einladung zur Vollversammlung

Liebe Elternbeiratsvorsitzende und deren Stellvertreter,
liebe Gäste,

hiermit laden wir Sie herzlich ein zur

Vollversammlung
am 29.11.2016, um 19:30 Uhr
im Raum 101 der Helene-Lange-Schule
(Hugo-Wolf-Straße 1-3, 68165 Mannheim)

Wir freuen uns sehr, dass uns

Herr Wolfgang Raufelder,
Mitglied des Landtags, Bündnis 90/Die Grünen &

Herr Dr. Stefan Fulst-Blei,
Mitglied des Landtags, SPD

für eine Diskussionsrunde zur Verfügung stehen werden.

Des Weiteren begrüßen wir Mitglieder des Gemeinderats, den Landeselternbeirat und Pressevertreter.

Unsere Tagesordnung
Begrüßung
Bericht des Vorstands über aktuelle Themen
Diskussionsrunde mit den bildungspolitischen Sprechern
Informationen vom Landeselternbeirat
Themen aus den Arbeitskreisen, lokal und überregional
Verschiedenes

Wir freuen uns auf ihr zahlreiches Kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Mackert

Einladung zur Veranstaltung „Koalitionsvertrag – Chance oder Risiko?“

Liebe Elternvertreter, liebe Eltern, liebe Schulleiter und liebe Lehrer,

hiermit lade ich Sie gerne im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe
„Eltern informieren Eltern“ ein zum Thema

Koalitionsvertrag – Chance oder Risiko?
am 12.07.2016, um 19:15 Uhr
im Dalberghaus
(N3,4 ; 68161 Mannheim)

Viele Fragen bewegen die Eltern zurzeit. Aus diesem Grund werden wir an diesem Abend mit dem Kultusministerium in den Dialog treten.

Wir freuen uns sehr, dass uns

Herr Volker Schebesta,
Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport

zum Austausch über die geplante Bildungspolitik zur Verfügung stehen wird.

Des Weiteren begrüßen wir Herrn Wolfgang Raufelder, Mitglied des Landtags, Bündnis 90/Die Grünen.

Wir freuen uns auf ihr zahlreiches Kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Mackert