1. Vollversammlung im Schuljahr 2020/2021

Bitte diesen Termin vormerken:
Mittwoch, 2. Dezember 2020, um 19 Uhr

Die Veranstaltung findet „online“ statt.

Alle Elternbeiratsvorsitzende und stellv. Vorsitzende sind herzlich dazu eingeladen.
An diesem Abend werden wir auch neue Vorstandsmitglieder wählen.

Bitte melden Sie sich vorab schriftlich per E-Mail (info@geb-mannheim.de) an und geben Sie dabei Ihren Namen, die Schule, Ihre Funktion an dieser Schule und ihre private E-Mail-Adresse an.

Nur dann erhalten Sie spätestens am 29. November 2020 Ihre persönlichen Zugangsdaten für die virtuelle Sitzung und die Online-Wahl.

Wir freuen uns an diesem Abend die geschäftsführenden Schulleitungen der Stadt Mannheim begrüßen zu dürfen.

Sie sind schon ganz gespannt darauf Ihre Fragen zu beantworten.

BILDUNG: GESAMTELTERNBEIRAT WIRBT UM MITSTREITER

BILDUNG: GESAMTELTERNBEIRAT WIRBT UM MITSTREITER

Situation an Schulen verbessern

6. Oktober 2020 Autor: bhr

„Sich zum Elternvertreter einer Schulklasse wählen zu lassen, heißt nicht nur, sich um Schulfeste oder den Weihnachtsmarktstand zu kümmern. Die Elternvertreter haben auch über den Gesamtelternbeirat (GEB) eine Einflussmöglichkeit auf Schulträger und die Bildungspolitik.“ Mit diesen Worten wirbt GEB-Vorsitzender Thorsten Papendick um Mitstreiter bei den Aufgaben, die vor der Interessenvertretung liegen.

Und die sind im Vergleich zu „normalen“ Zeiten noch einmal deutlich gewachsen: „All die Probleme, die Schule in Baden-Württemberg schon vor der Pandemie hatte, wurden durch die Corona-Krise besonders deutlich: Zu wenige Lehrkräfte, zu schlechte IT-Infrastruktur, Sanierungsstau an den Schulgebäuden und vieles mehr“, heißt es in dem Schreiben des GEB. „Aber neben den politischen Verantwortlichen braucht es auch außerhalb von Parlament, Regierung, Gemeinderat und Stadtverwaltung Eltern, die auf Probleme hinweisen und ihre Lösung einfordern.“

Der Brief, so der GEB, soll an alle Klassenelternbeiräte gehen. Aber dem Verband liegt nur ein Teil der E-Mail-Adressen vor. Deshalb schickt er das Schreiben an die Mannheimer Schulleiter – mit der Bitte um Weiterleitung. Beigefügt sind Erläuterungen zur Struktur und gesetzlichen Absicherung der Elternarbeit.

Datenschutz als Problem

Nötiger denn je sei angesichts der offenkundigen Probleme im Bildungsbereich eine Vernetzung der betroffenen Eltern, etwa über eine leistungsfähige Kommunikationsplattform. Das scheitere zum Teil schon am Datenschutz. Deshalb setzt der GEB auf die Unterstützung der Schulleitungen, denen der Verband ausdrücklich für ihren Einsatz in der Pandemie dankt. „Hinter und vor Ihnen liegen viele Stunden der Planung zum aktuellen Jahr, und Ihre Verantwortung ist immens“, schreibt Thorsten Papendick – und bittet: „Nehmen Sie unbedingt die Elternvertreter und Elternvertreterinnen Ihrer Schule mit ins Boot, die der GEB dann gern in jeder Richtung unterstützt, um die Bedingungen an Ihrer Schule zu verbessern.“

Für seine Arbeit hofft der GEB aber auch auf finanzielle Unterstützung durch die Eltern, für die man sich einsetze. Im August startete er deshalb eine Spendenaktion, um die jährlich fünfstelligen Ausgaben besser bewältigen zu können. Wer helfen möchte, kann das durch einen Beitrag auf das Konto mit der IBAN DE79 1003 3300 2626 4592 01 oder gebührenfrei („Geld an einen Freund senden“) per PayPal an spende@gebmannheim.de.

Info: Weitere Infos zur Arbeit des GEB: www.geb-mannheim.de

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-mannheim-situation-an-schulen-verbessern-_arid,1698146.html

BITTE lassen Sie uns freundlich und wertschätzend miteinander umgehen.

BITTE lassen Sie uns freundlich und wertschätzend miteinander umgehen.

Liebe Eltern, viele von uns sind in Sorge wegen der aktuellen Corona-Entwicklung.

Wir nehmen Ihre Sorgen ernst.

Das Telefon steht nicht mehr still und die E-Mails stapeln sich, aber wir sind bemüht allen Anfragen nachzukommen.

Wir haben sowohl die Situation in den Bussen und Straßenbahnen als auch die Lüftungskonzepte (Filteranlagen) im Fokus und führen dazu viele Gespräche und bereiten auch Aktionen vor.

Bitte haben Sie Geduld. Danke.

GEB² Mannheim – Umfrage zum Thema Kommunikation

Liebe Eltern mit Schüler*innen an Mannheimer Schulen,

die Kommunikation bzw. der Austausch zwischen Ihnen und dem Gesamtelternbeirat² der Stadt Mannheim ist gerade in Corona-Zeiten besonders wichtig.

Wenn das auch Ihr Wunsch ist möchten wir mit Ihnen regelmäßig und, im Notfall, auch schnell in Kontakt treten können.

Bitte nehmen Sie an der kurzen (5 minütigen) Umfrage teil.

Die Ergebnisse dieser Umfrage geben uns einen Überblick, wie wir die Kommunikation mit Ihnen verbessern können und Ihnen die Möglichkeit, aktiv mit uns in den Austausch zu treten.

https://survey.geb-mannheim.de/index.php/322881?lang=de

Bitte teilen, weitersagen und vor allem mitmachen!

Herzlichen Dank.

Vorstand des Gesamtelternbeirat² der Stadt Mannheim

„Lernbrücken“-Konzept stößt in Mannheim auf Skepsis

„LERNBRÜCKEN“ AM 31. AUGUST STARTEN FREIWILLIGE FÖRDERANGEBOTE / HUMBOLDT-REKTOR HÄLT NICHTS VON SCHULÜBERGREIFENDEN GRUPPEN

Vorwiegend Deutsch und Mathematik, drei Zeitstunden am Vormittag, und das in den letzten beiden Wochen der Sommerferien: Am 31. August starten landesweit die „Lernbrücken“ – auf freiwilliger Basis. Mit ihnen, so Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU), erreiche man „genau die Kinder und Jugendlichen, für die eine intensive Förderung besonders wichtig ist“. Anders ausgedrückt: die, die während der Corona-bedingten Schulschließungen nicht erreicht werden konnten.

„An sich ist die Idee gut“, sagt eine Mannheimer Lehrerin, die namentlich nicht genannt werden möchte: „Was Eisenmann fordert, hört sich super an.“ Aber in der Realität sehe das insbesondere bei Grundschulen ganz anders aus. In mehreren Fällen kommen dort Kinder aus vier Jahrgangsstufen und zwei verschiedenen Schulen in einer etwa 16-köpfigen Gruppe zusammen.

So gehen beispielsweise im Norden der Stadt Schüler aus der Friedrich-Ebert- in die Waldhofschule, im Süden sind Rheinau- und Gerhart-Hauptmann-Schüler in einer Gruppe, und aus Feudenheim fahren mehrere Kinder nach Friedrichsfeld. Deutlich mehr Eltern, so berichten es Lehrer, hätten Interesse an der „Lernbrücke“ gehabt. Aber die gemischten Gruppen und die fremde Schule hätten viele abgeschreckt.

Das bestätigt Miriam Aakerlund vom Staatlichen Schulamt im Gespräch mit dem „Mannheimer Morgen“. Von den 24 Interessenten der Feudenheimer Brüder-Grimm-Schule etwa sei am Ende nur noch ungefähr ein Drittel übriggeblieben. Derzeit geht sie davon aus, dass etwa 600 Grundschüler an 19 „Lernbrücken“-Standorten in etwa 42 Gruppen unterrichtet werden. Eine Reihe von Standorten sei von vornherein nicht infrage gekommen, weil dort gerade Bau- oder Sanierungsmaßnahmen liefen.

Bei Lehrern „die Luft raus“

Anders als bei weiterführenden sei in Grundschulen nur ein „verschwindend geringer Teil“ des Lehrer-Stammpersonals bereit, bei den „Lernbrücken“ tätig zu werden. Aakerlund hat dafür volles Verständnis. Die Corona-Phase habe unglaubliche Belastungen gebracht. „Schulleiter und Lehrer gehen auf dem Zahnfleisch“, sagt sie, „die Luft ist bei vielen einfach raus.“

So kommen vermehrt Referendare oder „pädagogische Assistenten“ zum Einsatz, etwa Lehramtsstudierende mit Bachelor-Abschluss. Eine von ihnen ist Alicia Meier, die ihren richtigen Namen nicht in den Medien lesen möchte. Sie hat ab 31. August eine Gruppe mit Kindern aus vier Klassen und zwei verschiedenen Schulen. Während sie von den Lehrern der einen gut vorbereitet worden sei, fehlten ihr noch Informationen über die anderen Schüler. Das bereitet der 25-Jährigen Sorgen.

Die standardisierten Unterrichtspakete, die das Land im Internet zur Verfügung stellt, sind ihrer Ansicht nach wenig geeignet für eine individuelle Förderung. Das sehe auch ihre Schulleitung so. Deshalb freut sich Meier, zumindest teilweise „direkt von den Lehrern, die ihre Schüler kennen, Materialien bekommen“ zu haben. Ohne solche Hilfestellungen, glaubt sie, sei „eine intensive Förderung nur sehr schwer umzusetzen“.

Die eingangs erwähnte Lehrerin hält die Arbeit mit den gemischten Gruppen ebenfalls für schwierig. Für die Unterrichtskraft bedeute das, dass sie die meisten Kinder „nicht kennt und wenig über den jeweiligen Wissensstand weiß“. Und in aller Regel ist auch niemand vor Ort, den die Fachkräfte zurate ziehen könnten. Die eine Schule hat Alicia Meier zwar Ansprechpartner genannt, die andere jedoch nicht.

Unklar, ob alle kommen

Besser sieht es in den weiterführenden Schulen aus, in aller Regel bleiben die Jugendlichen der jeweiligen Einrichtung unter sich. Das gilt – mit Ausnahme der Tulla-Realschüler, die zu Marie-Curie gehen – für alle etwa 39 Gruppen an Werkreal-, Real- oder Gemeinschaftsschulen ebenso wie für die rund 58 „Lernbrücken“ an den Mannheimer Gymnasien und der IGMH. Allein dort, so Leiter Rainer Bade, sind rekordverdächtige 18 Gruppen gemeldet.

Dass die Humboldt-Werkrealschüler unter sich bleiben, darüber ist Leiter Harald Leber erleichtert. „Das Mischen von Schülern aus verschiedenen Schulen sehe ich sehr kritisch“, sagt er dem „MM“. 55 Jugendliche hätten sich angemeldet, nötig hätten es allerdings viel mehr, betont er – die Freiwilligkeit des Angebots sieht er skeptisch. Und rechnet zudem damit, dass einige der Interessenten gar nicht erscheinen.

Das vermutet Schulrätin Miriam Aakerlund ebenfalls. Eigentlich „wissen wir gar nicht, wer kommt“, manche überlegten es sich vielleicht kurz vor Beginn anders. Das glaubt auch Alicia Meier: „Ich gehe davon aus, dass einige in letzter Minute abspringen.“

BETEILIGUNG AN DEN „LERNBRÜCKEN“

Von den rund 1,1 Millionen Schülern in Baden-Württemberg werden landesweit etwa 61 500 in den letzten beiden Ferienwochen an den Förderkursen „Lernbrücken“ teilnehmen. Diese Zahl nennt das Kultusministerium von Baden-Württemberg.

In Mannheim haben sich in den öffentlichen allgemeinbildenden Schulen etwas mehr als 2000 der knapp 26 000 Schüler angemeldet.

Zirka 42 Gruppen werden an 19 von 34 Grundschulstandorten gebildet, das Schulamt rechnet mit grob 600 Schülern, die sich beteiligen.

Weitere 39 Gruppen besuchen an 14 Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulstandorten die „Lernbrücken“, das Staatliche Schulamt geht von etwa 500 Schülern aus.

58 Gruppen bilden sich außerdem an neun Gymnasien und der Integrierten Gesamtschule (IGMH), die mit gleich 18 „Lernbrücken“ den größten Anteil stellt. Die maximale Schülerzahl pro Gruppe ist 16.

Für das Öffnen, Schließen und die Reinigung der Räume an den insgesamt 48 Standorten ist die Stadt als Schulträger zuständig. Wie hoch der finanzielle Aufwand im Vergleich zu „normalen“ Ferienzeiten ist, lasse sich noch nicht belastbar sagen, so die Stadtverwaltung.

© Mannheimer Morgen, Freitag, 21.08.2020

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-mannheim-lernbruecken-konzept-stoesst-in-mannheim-auf-skepsis-_arid,1676945.html?fbclid=IwAR2i00x8c83kXRwXvSr093nVEodVKYKq9iZLOGtc4Z8J6aSybb1-ElfX1k8

Herzlichen Dank

Die ersten Spenden sind angekommen.

Aktueller Stand: 11 Eltern haben bereits gespendet. Vielen herzlichen Dank.
Wir schaffen es nur gemeinsam. Jeder Euro hilft weiter.

Helfen Sie bitte weiterhin mit, mit Ihrer Spende entweder als

Überweisung an den Gesamtelternbeirat der Stadt Mannheim,
IBAN DE79100333002626459201, bei der Santander Bank

oder gebührenfrei („Geld an einen Freund senden“) per

PayPal an spende@geb-mannheim.de

Bitte verwenden Sie als Vermerk bzw. Mitteilung „GEB Mannheim“.

Offener Brief der Mannheimer SchülerInnen zum Konzept eines Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen nach den Sommerferien

An die Verantwortlichen der Regierungspräsidien und des Kultusministeriums

Sehr geehrte Frau Dr. Eisenmann, sehr geehrte Damen und Herren,

in der Mannheimer Schüler- und Elternschaft hat sich vermehrt die Sorge über das Funktionieren eines Regelbetriebs ohne Abstandsregeln nach den Sommerferien breitgemacht. In diesem Brief möchten wir als Schülerschaft der Stadt Mannheim an Sie herantreten und unsere Bedenken hinsichtlich Ihres Konzepts äußern.

Wir beziehen uns hierbei auf das Dokument vom 07.07.20 „Konzept für einen Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen an den auf der Grundschule aufbauenden Schularten in Baden-Württemberg“.

Angesichts der steigenden Fallzahlen im In- und Ausland betrachten wir ihr Hygienekonzept zunehmend mit Sorge und fragen uns, wie Sie einer erneuten Schulschließung entgegenwirken wollen. Infektionsketten von Reiserückkehrern bleiben weiterhin nicht lückenlos nachvollziehbar,
sodass die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens weiterhin vorhersehbar bleibt. Jetzt Abstandsregeln fallen zu lassen und zu einer „Scheinnormalität“ zurückzukehren, erscheint uns mehr als fahrlässig. Vielen Schülern ist unwohl dabei, nichts über den Gesundheitszustand der Person, die potenziell keinen Abstand hält (sie muss es ja auch nicht), zu wissen. Hier fragen wir uns, warum es keine allgemeine Maskenpflicht aller am Schulleben Beteiligten gibt, die zu jedem Zeitpunkt in jeder Situation gilt. Für uns alle ist es das kleinere Übel, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, solange man damit einer erneuten Schulschließung entgegenwirken kann.

In vielen Schulen ist es nicht möglich eine räumliche Trennung aller Stufen bzw. Lerngruppen zu gewährleisten, da einige Schulen im Vergleich zu ihrer Schülerzahl zu wenig Räume oder zu kleine Räume haben. Aber auch bei einer ausreichenden Schulgröße wird es, anhand der Erfahrungswerte aus dem letzten Halbjahr, zu Überschneidungen und stufenübergreifendem Kontakt kommen. Sollte ein Covid-19 Fall an einer Schule auftreten, muss es zwangsläufig zu einer vollständigen Schulschließung kommen. Alles andere wäre aus gesundheitlicher Sicht nicht tragbar, da die Nachverfolgbarkeit innerhalb einer Stufe in keinem Falle gewährleistet werden kann. Falls die räumliche Trennung die Schließung einer ganzen Schule doch verhindern würde, würden bei einem einzigen Covid-19 Fall eine Vielzahl an Lehrern ausfallen, da diese zu häuslicher Quarantäne verpflichtet sind, und somit ein Regelbetrieb erneut unmöglich machen.

Dazu brauchen Schüler aus schwierigen häuslichen Verhältnissen gerade in diesen Zeiten die Schule als ausgleichende Konstante, da für sie das eigenständige Lernen auf Grund von wenig Platz und/oder geringer Unterstützung im Elternhaus keine Lösung mehr darstellen kann.

Eine solche Situation möchten wir als Schüler unbedingt vermeiden. Hierbei spielt es keine Rolle, welche Klassenstufe das betrifft. Trotzdem muss hierbei die doch besondere Stellung der Abschlussjahrgänge beachtet werden. Eine Schulschließung bringt eine nicht angemessene Prüfungsvorbereitung mit sich. Die Chancengleichheit im Studium und in der Ausbildung kann somit nicht ausreichend gewährleistet werden, da das Abschlusszeugnis als Grundlage der
Zulassung nicht vergleichbar mit vorherigen Abschlussjahrgängen ist.

Jeder hat das Recht auf Bildung, dessen sind wir uns bewusst, aber leider überwiegt eine potenzielle Schulschließung momentan doch, da in diesem Fall keiner am Präsenzunterricht teilnehmen könnte. Dieses Recht lässt sich unserer Meinung nach besser erfüllen, wenn man Fernlernangebote durch
funktionierenden Videounterricht ausbaut, begrenzten Präsenzunterricht für alle dauerhaft anbietet und dabei auf eine bestmögliche Trennung aller achtet.

Das Lernziele in so einer Zeit nicht vollständig eingehalten werden können, ist glauben wir allen bewusst. Eine mögliche vollständige Schulschließung würde dies aber nur noch weiter verstärken.

Wir möchten nun im Namen aller am Schulleben beteiligten an Sie appellieren, Ihr Konzept erneut zu überdenken und flexiblere und vor allem sicherere Lösungsansätze zuzulassen.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen,

Vertreter der Mannheimer Schüler im Schulbeirat – gez. Oskar Weiß
Stadtschülerrat Mannheim – gez. Dennis Klingenspohr
Gesamtelternbeirat² der Stadt Mannheim – gez. Thorsten Papendick
der Schülerrat der Integrierten Gesamtschule Mannheim – gez. Rouven Gruber
der Schülerrat des Feudenheim Gymnasiums Mannheim – gez. Neo Allert
der Schülerrat des Liselotte Gymnasiums Mannheim – gez. Dennis Klingenspohr
der Schülerrat des Lessing Gymnasiums Mannheim – gez. Sebastian Neumann
der Schülerrat der Freien Interkulturellen Waldorfschule Mannheim – gez. Paul Kaufmann
der Schülerrat des Elisabeth Gymnasiums Mannheim – gez. Emilya Erdar
der Schülerrat des Karl-Friedrich-Gymnasiums Mannheim – gez. Dylan Zöller
der Schülerrat des Ludwig-Frank-Gymnasiums Mannheim – gez. Cem Altinbüken
der Schülerrat des Moll Gymnasiums Mannheim – gez. Marlene Noky
der Schülerrat des Johann-Sebastian-Bach Gymnasiums Mannheim – gez. Frederik Beeg

KOMMENTAR: Unterstützung verdient

19. August 2020 Autor: Bertram Bähr

Bertram Bähr zum Einsatz des Gesamt-Elternbeirats

Sie halten den Kontakt mit Eltern und Schülern, Lehrern und Schulleitungen. Sie wenden sich an Kultusministerium und Regierungspräsidium, Schulamt und städtischen Fachbereich Bildung. Sie führen Gespräche mit Politikern und Journalisten, arbeiten im Bildungsausschuss mit, pflegen Webseite und Social-Media-Auftritte. Die Rede ist von den Frauen und Männern des Mannheimer Gesamtelternbeirats (GEB). Ein Kernteam von rund 20 Personen kümmert sich um die Belange von rund 40 000 Schülern und deren Eltern.

Schon zu normalen Zeiten sprengt das eigentlich das Arbeitspensum der Ehrenamtlichen, die „so ganz nebenbei“ ihren eigentlichen Berufen nachgehen und ihre Brötchen verdienen müssen. Schon zu normalen Zeiten machen sie von diesen „Brötchen“ noch dazu so manchen Euro locker, um ihren Zielen als Interessenvertreter der Eltern näherkommen zu können.

Allerdings sind die Zeiten nicht normal. Und während der Corona-Pandemie sind die Belastungen für den GEB noch einmal deutlich gewachsen. Viele Eltern erwarten von ihren Interessenvertretern diesen Einsatz. Allerdings sollten sie dann auch zur Unterstützung bereit sein. Es fehlen Mitstreiter. Darüber hinaus sind die finanziellen Mittel erschöpft.

Vor längerer Zeit beschloss der GEB, die Eltern – auf freiwilliger Basis – um einen Euro pro Jahr zu bitten. Das funktionierte halbwegs, allerdings nur für kurze Zeit. Und schlief bald wieder ein. Wenn zumindest die Hälfte der betroffenen Eltern einen Euro lockermachen würde, wären zumindest die finanziellen Probleme des GEB gelöst.

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 19.08.2020

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-kommentar-unterstuetzung-verdient-_arid,1676185.html

GESAMTELTERNBEIRAT DER STADT WEGEN CORONA-PANDEMIE VOR SCHWEREN ZEITEN

Kampf um „erfolgreiche Schullaufbahn“ der Kinder

19. August 2020 Autor: Bertram Bähr

„Hilferufe“ und „Hiobsbotschaften“: Wenn sich der Mannheimer Gesamtelternbeirat (GEB) in den vergangenen Monaten mit Offenen Briefen an das baden-württembergische Kultusministerium wandte, waren solche Begriffe keine Seltenheit. „Hilferufe“ von Eltern, die in der Pandemie mit dem Fernunterricht völlig überfordert waren. Oder Kritik an „Hiobsbotschaften“ wie der, dass nach den Sommerferien Fördermaßnahmen für Schüler mit Lese- oder Rechenschwäche gestrichen werden sollen oder Chöre und Bläserklassen nicht aktiv werden dürfen (wir berichteten).

Der jüngste Hilferuf des GEB ergeht aber sozusagen in eigener Sache. „Liebe Eltern, wir brauchen Ihre Hilfe. Die Corona-Pandemie hat auch uns schwer getroffen, und unsere finanziellen Mittel sind restlos aufgebraucht“, schreibt GEB-Vorsitzender Thorsten Papendick auf der Webseite geb-mannheim.de.

Probleme wegen Datenschutz

Nötiger denn je sei angesichts der offenkundigen Probleme im Bildungsbereich eine Vernetzung der betroffenen Eltern, etwa über eine leistungsfähige Kommunikationsplattform. Das scheitere zum Teil schon am Datenschutz. Oft genug verlaufe die Bitte an Schulleitungen, dem GEB die E-Mail-Adressen der neuen Elternbeiräte zu vermitteln, im Sande. Sowohl personell als auch finanziell stehe der Verband mit dem Rücken zur Wand, sagt Papendick im Gespräch mit dem „Mannheimer Morgen“.

Schon zu normalen Zeiten entstünden dem GEB jährliche Kosten im niedrigen fünfstelligen Bereich, „die wir zum überwiegenden Teil aus privaten Eigenmitteln bestreiten. In Corona-Zeiten haben wir diese Summe bereits im Juni erreicht“, so Papendick. Deshalb hofft der Mannheimer Gesamtelternbeirat auf Spenden unter der IBAN DE79100333002626459201 oder gebührenfrei („Geld an einen Freund senden“) per PayPal an spende@geb-mannheim.de.

Auch wenige Wochen vor dem Schuljahresbeginn am 14. September seien „viele Fragen offen und zahlreiche Probleme ungelöst“. Es fehlten Hilfsangebote für Schüler mit besonderem Förderbedarf, tragfähige Konzepte für digitalen Unterricht, das Schließen von Bildungslücken und die Hygiene unter Pandemiebedingungen.

Auf all diesen und weiteren Feldern wolle der GEB sich nach wie vor einbringen – was mit einem Kernteam von etwa 20 Aktiven alles andere als einfach sei.

Videosprechstunden geplant

Der GEB bereite Aktionen vor, um die Probleme sichtbar zu machen und arbeite „an Lösungen, um die Folgen der (kommenden) Schulschließungen zu überwinden“. Unter allem wolle man „Videosprechstunden für Eltern anbieten, ein „Forum zum Austausch“ für Eltern, Schüler und Lehrer aller Schularten einrichten,“ ein Unterstützungsangebot für Eltern mit Sprachbarriere entwickeln“ und „den landesweiten Austausch und die Vernetzung der Eltern intensivieren“.

Trotz aller Probleme gibt sich der Mannheimer Gesamtelternbeirat kämpferisch: „Die Zeit läuft uns davon, aber wir können jetzt gemeinsam noch etwas ändern. Wir lassen es nicht zu, dass unsere Kinder von einer erfolgreichen Schullaufbahn abgehängt werden!“

Info: Arbeit des Gesamtelternbeirats unter geb-mannheim.de.

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 19.08.2020

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-mannheim-kampf-um-erfolgreiche-schullaufbahn-der-kinder-_arid,1676107.html