Thorsten Riehle ruft zur Unterstützung auf

Thorsten Riehle (Fraktionsvorsitzender SPD Mannheim, Geschäftsführer Capitol Mannheim) unterstützt unsere Hilfsaktion „Ein Kind. Ein Tablet. Eine Chance.

Jedes Kind muss die Chance auf gute Bildung erhalten, unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten der Eltern. Bitte helfen Sie mit.

Weitere Informationen (und wie Sie mithelfen können) finden Sie hier:

Ein Kind. Ein Tablet. Eine Chance.

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GEB wirft Kultusministerium Untätigkeit vor

Neben den ab Mittwoch geschlossenen Kitas gilt bereits seit Dienstag eine Maskenpflicht an Grundschulen. Der Gesamtelternbeirat (GEB) für die Mannheimer Schulen warf dem Kultus- und dem Sozialministerium Untätigkeit vor. Grundschulklassen seien unverantwortlich voll, weil den Schulen Räume und Personal zum Trennen der Klassen fehlten. „Wird die Maskenpflicht nicht durch eine obligatorische Testung oder Wechselunterricht ergänzt, sollten auch die Schulen geschlossen werden“, sagte der GEB-Vorsitzende Thorsten Papendick. Bislang untersage das Kultusressort Wechselunterricht.

Der Städtetag sieht den generellen Verzicht auf Masken an Grundschulen zunehmend kritisch, da dort wieder alle Schüler präsent seien und das Abstandsgebot nicht gelte. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi forderte kreative Lösungen, um das pädagogische Personal möglichst rasch zu impfen, etwa in Kooperation mit den Kommunen.

Quelle

Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht an Grundschulen

Auf dem Schulgelände von Grundschulen in öffentlicher oder freier Trägerschaft besteht für alle Personen die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske oder eines FFP2-Atemschutzesoder – soweit es sich um Schüler*innen handelt – einer medizinischen Maske oder einer nicht-medizinischen Alltagsmaske oder vergleichbaren Mund-Nasen-Bedeckung. Die Maskenpflicht umfasst alle Räume und Flächen im Schulgebäude (bspw. Unterrichts- und Fachräume, Begegnungsflächen wie Flure, Gänge und Treppenhäuser, Toiletten, Verwaltungsbereich, Lehrerzimmer) und im freien Schulgelände und umfasst grundsätzlich die Zeit des gesamten Aufenthalts auf dem Schulgelände. Davon umfasst sind auch außerunterrichtliche Betreuungsangebote wie Ganztagsbetreuung und verlässliche Grundschule. Es finden die in § 3 Absatz 2 Nr. 1, 2 und 6 CoronaVO benannten Ausnahmen Anwendung; für schulpflichtige Kinder unter 6 Jahren wird das Tragen einer medizinischen Maske empfohlen. Zudem bestehen Ausnahmen hiervon für das Schul- und Betreuungspersonal nach Erreichen des jeweiligen Arbeitsplatzes, sofern nicht weitere Personen anwesend sind, während der Pausen im Freien, sofern der Abstand zu anderen Personen mindestens 1,5 Meter beträgt. Darüber hinaus gilt für Absatz 4, dass aus wichtigen pädagogischen Gründen oder bei akut auftretenden Beeinträchtigungen unter strenger Einhaltung der übrigen Hygienebestimmungen und insbesondere des Abstandsgebotes vorübergehend auf das Tragen einer Maske verzichtet werden kann. Die Ausnahmen sind auf das zwingend erforderliche Maß zu begrenzen.

Quelle

Stadt Mannheim empfiehlt an Grundschulen das Tragen von Masken / Aufforderung an das Land: Wechselunterricht bis Ostern

Hinweise zum Infektionsgeschehen und mögliche weitere Maßnahmen Stadt Mannheim:
Stadt Mannheim empfiehlt an Grundschulen das Tragen von Masken / Aufforderung an das Land: Wechselunterricht bis Ostern

 
Bei dem im Verlauf der letzte 20 Tage ansteigenden Infektionsgeschehen ist keine Trendwende erkennbar, obwohl die Clusteranalyse und Nachverfolgung mit erheblichem Aufwand seitens der Gesundheitsamts betrieben und dadurch einzelne Cluster erfolgreich eingedämmt werden konnten.
 
Aus den lokalen Analysen wie aus Beobachtungen im Abgleich mit anderen Stadt- und Landkreisen ergeben sich folgende Feststellungen und Einschätzungen:
 
– Das Alter der Infizierten sinkt
 
– Ausbruchsgeschehen in Kindertagesstätten und Schulen erhöht sich und trifft neben den Lehrkräften und Erzieher*innen in höherem Maße als zuvor Kinder
 
– Unterschiedliche Wohnsituationen schlagen sich in stärkerem Maße im Infektionsgeschehen nieder als zuvor
 
– der Aufbau von Clustern beschleunigt sich durch die höhere Infektiosität der Mutationen, die im Wesentlichen das Geschehen treiben.
 
– Die aufgrund der Mutationen und Öffnungen notwendige höhere Achtsamkeit ist nicht feststellbar, im Gegenteil: Öffnungen und Öffnungsdiskussionen führen zu einer geringeren Einhaltung der Regeln; das Infektionsgeschehen wird u.U. weniger durch die konkreten Begegnungen im Rahmen wieder zugelassener Angebote, sondern durch allgemeine Verhaltensänderung beeinflusst.
 
„Die Dynamik des Infektionsgeschehens muss verlangsamt werden, um nicht innerhalb kurzer Zeit die Erfolge des einschränkenden Lockdowns der letzten 3 Monate wieder zu verspielen. Auswirkungen der steigenden Infektionszahlen zeigen sich auch bei den wieder ansteigenden Zahlen der stationär behandlungsbedürftigen Patienten. Gleichzeitig bringt eine Verlangsamung des Infektionsgeschehens einen erforderlichen Zeitgewinn zur Steigerung der Impfrate.“, erklärt der Leiter des Mannheimer Gesundheitsamts Dr.Peter Schäfer.
 
Vor diesem Hintergrund empfiehlt die Stadt Mannheim angesichts der weiteren Öffnung der Grundschule ab Montag das Maskentragen auch für Schüler*innen an Grundschulen, insbesondere auf den Begegnungsflächen wie Schulhof, Fluren, Toiletten und bei den außerunterrichtlichen Betreuungsangeboten wie Ganztagsbetreuung oder verlässliche Grundschule etc.. Zu gleich wird auf Basis der Erfahrungen mit bestehenden Empfehlungen eine Allgemeinverfügung vorbereitet, eine solche Maskenpflicht für Grundschulen ab Dienstag verpflichtend einzuführen.
 
Wie die Erfahrung zeigt, tragen Masken wesentlich dazu bei, Ansteckungen zu reduzieren. Die Stadt Mannheim sieht für Schüler*innen in Grundschulen eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung als ausreichend. Diese Mund-Nasen- Bedeckungen sind den meisten Kindern schon seit längerer Zeit bekannt und vertraut. Das Tragen von korrekt sitzendem Mund-Nasen-Schutz ist bei gesunden Kindern gesundheitlich unbedenklich. Auch der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte erachtet das Tragen der Masken zur Reduzierung des Infektionsrisikos bei Kindern ab 6 Jahren als sinnvoll (https://www.kinderaerzte-im-netz.de/mediathek/informationen-zum-maskentragen/, https://www.dgkj.de/fachinformationen-der-kinder-und-jugendmedizin-zum-corona-virus/faqs-maske-kinder-und-coronavirushttps://www.umweltbundesamt.de/themen/alltags-op-masken-fuehren-nicht-zu-erhoehtem).
 
Die Maske sollte der Gesichtsgröße des Kindes angepasst sein und Nase, Mund und Kinn des Kindes bedecken. Auch sollten die Kinder die Möglichkeit haben, die Masken bei Bedarf abzunehmen bzw. „Maskenpausen“ einzulegen.
 
Kinder mit chronischen Krankheiten wie Mukoviszidose, mit Krebs oder mit einem geschwächten Immunsystem sollten eine medizinische Maske nur in Absprache mit ihrem Kinder- und Jugendarzt tragen. Das Tragen der Maske vermindert nicht nur die Ausbreitung von virushaltigen Tröpfchen, sondern schützt auch in gewissem Rahmen die Träger selbst. Kinder mit schweren Atemproblemen, Kinder, die die Maske nicht selbst entfernen können oder Kinder mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung, mit intellektueller Reifungsverzögerung oder Verhaltensauffälligkeiten sollten – wenn überhaupt – die Maske nur nach Rücksprache mit dem/der Kinder- und Jugendarzt/-ärztin tragen.
 
Die Stadt Mannheim fordert die Landesregierung darüber hinaus auf, bis Ostern von einem Unterricht in voller Präsenz abzusehen und Wechselunterricht anzubieten.
 
Die Stadt Mannheim hat darüber hinaus mit dezentralen Testungen begonnen, um Clusterbildungen früher erkennen zu können.
 

AK GEB BW fordert Teststrategie für alle Schüler*innen

Sehr geehrte Frau Ministerin Dr. Eisenmann,

sehr geehrter Herr Minister Lucha,

mit großem Entsetzen verfolgen wir Ihre planlosen Schritte zur Öffnung der Grundschulen und der Klassen 5 und 6 der weiterführenden Schulen.

Die Infektionszahlen steigen, insbesondere auch durch das vermehrte Auftreten der Mutanten.

Die Voraussetzungen für Corona-Tests für alle Schüler*innen sind flächendeckend nicht vorhanden.

Ein Präsenzunterricht ohne Abstand und in den Grundschulen ohne Maskenschutz ist somit unverantwortlich.

Wir setzen voraus, dass auch Sie weitere Schulschließungen oder sogar einen erneuten Lockdown verhindern wollen.

Deshalb fordern wir ,
eine Teststrategie, die tatsächlich in allen Städten und Kommunen umgesetzt wird, mit einheitlichen Vorgaben (Einwilligungserklärung bei minderjährigen Schüler*innen, Abläufe der Corona-Tests, etc.) mit Übernahme der Kosten durch das Land Baden-Württemberg und
den Schulen die Wahl zu ermöglichen, auch Wechselunterricht anzubieten.

Mit freundlichen Grüßen

Arbeitskreis Gesamtelternbeiräte Baden-Württemberg

https://www.bildungmitplan.de

GEB Albstadt
GEB Ettlingen
GEB Freiburg
GEB Heilbronn
GEB Lahr
GEB Lauda-Königshofen
GEB Ludwigsburg
GEB Mannheim
GEB Müllheim
GEB Sinsheim
GEB Stuttgart
Elterninitiative aus Mannheim „Jetzt an unsere Kinder denken“

10. März 2021