GEB Mannheim fordert mobile Filteranlagen in allen Klassenräumen

Wir sehen den Bedarf und wünschen uns qualitativ hochwertige und ausreichend dimensionierte mobile Filteranlagen in allen Klassenräumen (vorrangig in den Grundschulen und SBBZ ohne vorhandene vollumfängliche Raumluftanlagen) und in allen Aufenthaltsräumen der KiTas.

Die aktuelle Studie der Uni Stuttgart im Auftrag der Stadt weißt einige gravierende Mängel auf.

Die mobilen Filteranlagen (ohne Außenanschluss) können selbstverständlich nicht das Lüften ersetzen, aber reduzieren die Virenlast dauerhaft und schützen somit zusätzlich vor der Ansteckung von Covid19 und Grippeviren.

Die Reduzierung der Grippe bedingten Ausfälle von Lehrkräften zu „normalen“ Zeiten ist ebenso erstrebenswert. Auch der zusätzliche positive Nutzen für Staub- oder Pollenallergiker:innen spricht für die Anschaffung.

Auch ohne Virenlast muss natürlich regelmäßig gelüftet werden aufgrund des „normalen“ CO2 Anstieg, aber mit „längeren“ Abständen zwischen den Lüftungen.

Übrigens gibt es „auch“ seriöse Studien, die den mobilen Luftfiltern einen großen Wirkungsgrad ohne störende Geräuschentwicklung attestieren und zur Anschaffung in den Klassenräumen raten. Die Rückmeldungen aus den Mannheimer Testschulen bestätigen die nicht wahrnehmbare bzw. keine störende Geräuschentwicklung.

Mannheim, 9. Juli 2021
Vorstand Gesamtelternbeirat² der Stadt Mannheim

Last Minute Ausbildungswoche 2021

Das gemeinsame Angebot „Last Minute Ausbildungswoche 2021“ von Agentur für Arbeit Mannheim, Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, IHK Rhein-Neckar und Stadt Mannheim startet am Montag 05. Juli und findet bis zum 09. Juli in Mannheim statt.

Die Berater*innen der beteiligten Institutionen stehen in der kommenden Woche täglich von 10 bis 15 Uhr für alle Fragen rund um das Thema Berufsausbildung zur Verfügung und informieren über die aktuellen Chancen auf dem Ausbildungsmarkt. Alle Informationen finden Sie im Plakatflyer.

Darüber hinaus finden Sie eine Übersicht der noch offenen Ausbildungsstellen 2021 in unserer Region. Es sind weiterhin deutlich mehr als 2.000 Ausbildungsstellen noch unbesetzt für den Ausbildungsstart im Herbst 2021.

Erstmals wird die Agentur für Arbeit zudem in Ergänzung zur Ausbildungswoche auch einen digitalen Elternabend für alle interessierten Eltern unter dem Titel „Schule vorbei, was nun?“ am 6. Juli, 18 bis 19 Uhr, anbieten. Weitere Infos finden Sie im beigefügten Elternabendflyer.

Anmeldung zum digitalen Elternabend über: Mannheim.Berufsberatung@arbeitsagentur.de

Quelle: STADT MANNHEIM² – Fachbereich Bildung

Grundschulunterricht, jetzt! – Die Sammlung für die Petition wird fortgesetzt.

Die Sammlung für die Petition wäre heute (25.06.2021) beendet worden.

Das Infektionsgeschehen ist zum Glück weiterhin rückläufig. Der Unterricht findet wieder in der Schule statt und das verpflichtende Tragen der Masken im Unterricht und auf dem Schulhof ist vielerorts ausgesetzt. Unsere Kinder, die Lehrer:innen und wir freuen uns über die neue „Normalität“.

Wir alle atmen auf und die Probleme, die wir aufgezeigt haben, sind gerade nicht mehr aktuell.

Aber welche Forderungen der Petition „Grundschulunterricht, jetzt!“ sind während der Hochphase der Pandemie vom Kultusministerium beachtet oder gar erfüllt worden?

Wir hoffen alle gemeinsam, dass wir die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Schulschließungen dauerhaft hinter uns lassen können.

Haben wir eine Garantie dafür? Leider nein!

Wie geht es weiter, wenn wir doch eine weitere Welle erleben und gerade unsere Grundschulkinder wieder davon betroffen sind?

Gibt es wieder nur Lernpakete für zu Hause?
Wieder nur wenige und keine Unterstützung beim Vermitteln und Nachhalten des Lernstoffes durch die Schule?

Die möglichen Probleme sind geblieben und die Forderungen der Petition sind aktuell wie am Anfang der Sammlung.

Deshalb haben wir uns entschieden die Dauer der Sammlung zu verlängern.

Bitte unterstützen Sie uns und diese Petition weiterhin. Nur gemeinsam schaffen wir die Veränderungen zum Wohl unserer Kinder.

Bitten Sie andere Ihrem Beispiel zu folgen und diese Petition zu zeichnen. Herzlichen Dank.

https://www.openpetition.de/petition/online/grundschulunterricht-jetzt

Offener Austausch – Eltern- und Schüler:innen- Videokonferenz

Liebe Eltern, liebe Schüler:innen,

vor den Sommerferien möchten wir Sie noch einmal herzlich zu einem offenen Austausch, am Samstag, den 26. Juni 2021 um 20 Uhr, einladen.

In den vergangenen Monaten haben uns viele Themen beschäftigt und wir konnten in konstruktiven Gesprächen das eine oder andere zum Positiven verändern.

Sind die folgenden Themen auch immer noch Ihre Themen?
– Können die Lernlücken problemlos aufgeholt werden?
– Was erwarten wir vom Ergebnis der geplanten Lernstandserhebungen?
– Was wünschen wir uns direkt nach den Sommerferien?

Lassen Sie uns gemeinsam unsere drängendsten Fragen sammeln.
Wir freuen uns auf einen interessanten Abend.

Bitte registrieren Sie sich vorab für die Online-Veranstaltung (Zoom) unter dem folgendem Link
https://aufbruchbildung.de/geb-mannheim/konferenz-05/

Die Einladung, mit dem Link zur Veranstaltung, erhalten Sie dann per E-Mail spätestens 2 Stunden vor Veranstaltungsbeginn.

Mit herzlichen Grüßen
Vorstand Gesamtelternbeirat² der Stadt Mannheim

Landesregierung will Maskenpflicht an Schulen lockern

Baden-Württemberg will die Maskenpflicht an Schulen lockern.

Sofern die Sieben-Tage-Inzidenz in einer Region unter 35 liegt und es zwei Wochen an der Schule keinen Corona-Ausbruch gab, soll die Maskenpflicht „im Unterricht in allen Schulformen“ wegfallen, allerdings nur bei weiter konsequenter Testung, kündigte Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) an.

Darauf habe er sich mit Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) geeinigt.

Ab einer stabilen Inzidenz von unter 50 könne zudem die Maskenpflicht auf Schulhöfen wegfallen.

Ende kommender Woche solle die Corona-Verordnung entsprechend geändert werden, so der Minister.

Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/coronavirus-liveblog-in-bw-100.html#MaskenpflichtSchulen

Lockerungsperspektiven für Schulen bei niedriger Inzidenz

Ge­samt­eltern­bei­räte für Locke­rungs­pers­pek­tiven bei Schu­len

Die Landesregierung spricht über Lockerungen in Gastronomie und Hotellerie zu Pfingsten – die Schulen bleiben inzidenzunabhängig im Wechselbetrieb. Gemeinsam fordern daher 15 Gesamtelternbeiräte im Land nun klare Lockerungsperspektiven bei Schulen in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Alle haben Lockerungsregelungen – Schulen nicht

Diese fehlende Perspektive für Schüler:innen, Eltern und Lehrer:innen prangert die gemeinsame Erklärung an. Der Text verweist auf die Ungleihbehandlung zwischen Schulen einerseits und anderen Bereichen des öffentlichen Lebens andererseits. Während jede:r Ladenbesitzer:in weiß, was bei fallenden Inzidenzen ab wann und in welchem Rahmen möglich ist, sind die Schulen im Ländle im Wechselbetrieb. Offiziell gelten zwar lediglich Abstandsgebote; aber die Schulen, die räumlich und personell so ausgestattet sind, dass mit Abstand Regelbetrieb gehalten werden kann, sind rar.

Kern der Forderung

Die Elternvertreter:innen fordern eine Rückkehr zum „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“, wie er zu Beginn des Schuljahres herrschte – unter Beibehaltung der Masken- und Testpflicht und erst, sobald in Stadt- und Landkreisen die Inzidenzgrenze stabil unter 50 liegt.

Keine unvorsichtige Öffnung

Wichtig ist den Unterzeichnenden dabei, dass der Gesundheitsschutz nicht gegen das Recht auf Bildung ausgespielt wird. Beide sind gleichermaßen wichtig. Die im schulischen Raum jedoch zwischenzeitlich herrschenden Schutzmaßnahmen angesichts der Pandemie müssen Berücksichtigung finden bei der Planung von Öffnungsschritten. Ein Impfangebot für die Beschäftigten (hier war Baden-Württemberg in Deutschland Vorreiter) und die zweimal wöchentliche Reihen-Testung müssen in die Waagschale geworfen werden, wenn die Infektionsgefahr an Schulen eingeschätzt wird. Die Auswerung der bisher an Schulen erfolgten Screenings mit Schnell-Tests müssen ebenfalls analysiert und berücksichtigt werden.

Gleiche Lastenverteilung

Angesichts dieser sehr viel umsichtigeren Maßnahmen ist es nur noch schwer vermittelbar, warum in vielen Bereichen über Lockerungen nachgedacht wird, während ohne Lockerungsprespektiven bei Schulen alle ein wenig im Dunklen gehalten werden.

Breite Unterstützung

Die Pressemitteilung wird von den folgenden Gesamtelternbeiräten Baden-Württembergs gemeinsam herausgegeben:

Pressemitteilung im Wortlaut

Lockerungs-Perspektiven für Schulen bei niedriger Inzidenz

Stuttgart, 5. Mai 2021 – Mit Schreiben vom 3. Mai 2021 informierte das Kultusministerium über das Vorgehen in Stadt- und Landkreisen, die bei sinkender Inzidenz unter den Wert von 165 fallen. Dieser ist in der „Bundesnotbremse“ als Schallmauer für Schulschließungen festgelegt worden und gilt bidirektional für den Übergang zum Fernunterricht bzw. zurück zum Wechselunterricht.

Die aktuell sinkenden Inzidenzen machen es erforderlich, auch Stadt- und Landkreisen mit tieferliegenden Inzidenzen klare Richtlinien für Lockerungen im Schulbetrieb an die Hand zu geben. Baden- Württemberg hatte Wechselunterricht inzidenzunabhängig bereits vor Inkrafttreten der Bundesnotbremse festgelegt. Diese Vorsichtsmaßnahme angesichts hoher Inzidenzen war damals sinnvoll. Ein vollständig von der Inzidenz abgekoppeltes Beibehalten diese Vorsichtsmaßnahme ist jedoch nicht zielführend.

Der Einzelhandel hat klare Maßgaben, was oberhalb bzw. unterhalb der Inzidenzgrenzen 100 und 50 gilt. Auch für Schulen und deren Akteure muss es solche klaren Perspektivregeln geben. Als Elternverbände fordern wir hier keine blinden, potentiell gesundheitsgefährdenden Vollöffnungen. Allerdings ist dringend geboten, die in Baden-Württemberg im Vergleich zu anderen Bereichen vorbildlichen Maßnahmen im Schulbereich zu berücksichtigen:

  • Maskenpflicht im Innenbereich
  • Seit Monaten bestehendes Impfangebot für Beschäftigte
  • Testpflicht mit zwei Reihen-Tests pro Woche

sind Vorkehrungen, die bei den Überlegungen für Lockerungsperspektiven nicht unbeachtet bleiben dürfen. Ganz abgesehen von den Bildungsdefiziten sowie sozialen und psychologischen Problemen, die durch fehlenden Schulbetrieb bereits bestehen und sich zu verschärfen drohen.

Wir fordern daher bei Beibehaltung der Masken- und Testpflicht eine Rückkehr zum „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“, wie er zu Beginn des Schuljahres herrschte, sobald in Stadt- und Landkreisen die Inzidenzgrenze stabil unter 50 liegt.

Kinder dürfen nicht weiterhin die größte und am längsten andauernde Last tragen!

Aufbruch Bildung – offener Brief an den Ministerpräsidenten Winfried Kretschmannn und die / den zukünftige:n Kultusminister:in

Mannheim, 30. April 2021

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Kretschmann,

seit über einem Jahr werden die Schüler:innen des Landes Baden-Württemberg unter den Bedingungen eines Ausnahmezustands beschult. Die vergangenen Monate haben die Defizite im Bildungssystem einer der reichsten Nationen dieses Planeten deutlich gezeigt.

Fernunterricht braucht für alle Schularten

  • eine existierende und funktionierende digitale Infrastruktur in den Schulen, sowie bei den Lehrkräften und Familien zu Hause
  • eine verbindliche, einheitliche und datenschutzkonforme Lernplattform
  • Lehrkräfte, die willens und imstande sind, digitale Medien als Instrument der Wissensvermittlung in ihrem Fernunterricht methodisch sinnvoll und altersgerecht einzusetzen
  • verpflichtende Teilnahme an Weiterbildungsangeboten für die Lehrer:innen zum pädagogischen Einsatz von digitalen Lernmitteln
  • die Verlässlichkeit, dass die Inhalte des Bildungsplans thematisch übereinstimmend in allen Klassen einer Stufe unterrichtet werden
  • ein funktionierendes Kommunikationsnetzwerk zwischen Schulen und Elternhaus

Was erleben wir stattdessen?

  • ein Hin- und Herschieben von Verantwortung zwischen Land und Schulträger
  • ungleiche Bedingungen
    • hinsichtlich der digitalen Ausstattung (in Schulen, für Lehrkräfte und Familien)
    • hinsichtlich des Engagements der Lehrkräfte
  • Herumprobieren mit unterschiedlichen Tools für den Fernunterricht (Moodle, Sdui, Schul.Cloud, BigBlueButton, Microsoft Teams, WebEx, etc.)

Bisher unbeantwortet ist die drängende Frage: „Welchen Einfluss haben wochen-, monatelange Schulschließungen und Distanzunterricht auf die Lernleistungen?

Prof. Klaus Zierer von der Universität Augsburg hat aktuell Ergebnisse einer Meta-Analyse von Daten aus den Niederlanden, der Schweiz und den USA von März bis Mai 2020 vorgelegt. Untersucht wurden die Lernleistungen in Mathematik und der Muttersprache (Lesen, Rechtschreiben und Grammatik) in der Primarstufe. Bundesdeutsche Daten standen auf Grund des föderalen Bildungssystems nicht zur Verfügung. „In allen untersuchten Ländern haben die Schulschließungen mit Distanzunterricht zu einem negativen Effekt auf Seiten der Lernenden geführt. Der Rückgang der Lernleistungen entspricht durchschnittlich und hochgerechnet auf ein Schuljahr etwa dem Verlust eines halben Schuljahres. Er ist damit größer als die Dauer des Lockdowns selbst, weil sich die eingefangenen Lernrückstände im Lauf des Schuljahres aufgrund fehlender pädagogischer Unterstützungsmaßnahmen noch weiter verstärkten. Bei der mathematischen Kompetenz ist er ebenso feststellbar wie bei der muttersprachlichen Kompetenz und er trifft alle Lernenden – unabhängig von Alter, Geschlecht und Leistungsstand. Bemerkenswert ist, dass die negativen Auswirkungen in bildungsfernen Milieus noch stärker sind und je nach Bildungsungleichheit sogar bis zum doppelten Maß reichen können. Am meisten betroffen sind ethnische Minderheiten, sowie einkommensschwache Familien. Die Corona-Pandemie wird dadurch im Bildungsbereich zu einem Treiber von Bildungsungerechtigkeit.“ (vgl. Süddeutsche Zeitung, 15.03.2021)

Britta Ernst, die amtierende Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, will laut aktuellem FOCUS (Seite 64) „pandemiebedingten Lernrückstände (eine) hohe Priorität“ einräumen. Was darunter konkret zu verstehen ist, verrät sie nicht.

Wir Eltern wollen wissen, wo unsere Kinder stehen und fordern von der / dem zukünftigte:n Kultusminster:in sofort nach Amtsantritt

  • eine genaue Erhebung der Lernleistungen aller Baden-Württembergischen Schüler:innen (zum Beispiel mit den bereits zur Verfügung stehenden Instrumenten wie VERA);
  • ein schlüssiges Konzept zur Aufarbeitung der Lernrückstände unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Kinder keine Lernmaschinen sind. Für Lernbrücken oder Sommerferien-Angebote brauchen die Kinder einen Anreiz, eine Motivation. Wissensvermittlung in den Ferien muss ihnen Spaß machen, ansonsten hat das beste Angebot überhaupt keinen Sinn;
  • sofortiges Angebot von Schulsozialarbeit an allen Schulen. Viele Kinder leiden unter der Isolation, unter beengten Wohnverhältnissen, erleben häusliche Gewalt;
  • eine gemeinsame Kommunikationsplattform von Schule und Elternhaus, auch in Form eines niederschwelligen Angebots in einfachen und verständlichen Sprachen. Sie wissen sicherlich, dass im Augenblick unzählige ehrenamtliche Elternvertreter:innen Informationen aus Ihrem Haus an die Eltern der Schulen verteilen. Sie benutzen dazu private Endgeräte, E-Mail-Konten und Internetverbindungen. Ohne diese kurzen, unbürokratischen, privaten Wege kämen Informationen aus Ihrem Haus niemals von Freitagnachmittag bis Sonntagabend bei den Familien an.

Sehr geehrte (zukünftige) Frau Kultusministerin,
sehr geehrter (zukünftiger) Herr Kultusminister,

wir wünschen uns von Ihnen mehr Gehör und Transparenz.

Im Augenblick ist das Kultusministerium für die allermeisten von uns ein Elfenbeinturm ohne Türen und Fenster. Die Schüler:innen aber sind unsere Kinder. Wir wollen sie einem Bildungssystem anvertrauen können, dass ihnen allen eine gute Ausbildung garantiert.

Die Bildung ist der wesentliche Baustein auf dem Weg hin zu einer besseren Gesellschaft, mit ökologischer Verantwortung, individueller Selbstbestimmung, umfassender Gerechtigkeit und lebendiger Demokratie.

Wir räumen Ihnen einen Vertrauensvorschuss ein und freuen uns auf den Dialog mit Ihnen!

Mit freundlichen Grüßen

Gesamtelternbeirat² der Stadt Mannheim

gez. Thorsten Papendickgez. Nadine Sabra

Unterstützung: Initiative Grundschulunterricht, jetzt!

Grundschulunterricht, jetzt!

Liebe Eltern,

die Initiative „Grundschulunterricht, jetzt!“ hat gestern Ihre Forderungen an das Kultusministerium, das Regierungspräsidium, das staatliche Schulamt und die Stadt Mannheim gestellt.

Darüber hinaus haben wir gestern eine Petition gestartet, um der Initiative und den Forderungen mehr Nachdruck zu verleihen.

Jetzt kommt es auf Sie und jeden Einzelnen an!

Bitte unterschreiben und an alle Freunde und Bekannten weiterleiten: Initiative Grundschulunterricht, jetzt! in Baden-Württemberg:
https://www.openpetition.de/petition/online/grundschulunterricht-jetzt

Gemeinsam erreichen wir die 21.000 Unterschriften!

Im Zusammenhang mit dieser Initiative möchten wir nochmal auf unsere Hilfsaktion „Ein Kind. Ein Tablet. Eine Chance.“ hinweisen. Laut einer aktuellen Erhebung fehlen in Mannheim noch mindestens 3.000 Tablets / Laptops, für die keine finanziellen Mittel vom Bund, vom Land oder von der Stadt Mannheim zur Verfügung stehen. Insbesondere auch die Grundschulen sind davon betroffen.

Lassen Sie es bitte nicht zu, dass das Kultusministerium, das Regierungspräsidium oder das staatliche Schulamt mit diesem Argument das Recht auf digitale Bildung an Grundschulen verweigert.

Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Spende die Kinder, die keinen Zugang zum digitalen Lernen haben.

Sie können diese Hilfsaktion auch unterstützen mit einer Überweisung an den Gesamtelternbeirat der Stadt Mannheim,

IBAN DE79100333002626459201, bei der Santander Bank

oder gebührenfrei („Geld an einen Freund senden“) per PayPal an chance@geb-mannheim.de

Bitte verwenden Sie als Vermerk bzw. Mitteilung „Ein Kind. Ein Tablet. Eine Chance.“.

Selbstverständlich können Sie auch mit einer Überweisung (Vermerk „GEB Mannheim“) an den Gesamtelternbeirat Mannheim oder per PayPal an spende@geb-mannheim.de unsere Arbeit unterstützen.

Warum wir auf Ihrer finanzielle Unterstützung angewiesen sind? Informationen dazu finden Sie u.a. hier und hier.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung.

Initiative Grundschulunterricht, jetzt!

EIN KIND. EIN TABLET. EINE CHANCE. – helfen Sie bitte mit!

https://www.openpetition.de/petition/online/grundschulunterricht-jetzt

Mannheim, 26. April 2021

An das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport,
das Regierungspräsidium Karlsruhe – Referat 74,
das staatliche Schulamt Mannheim und
die Stadt Mannheim – Dezernat III

Sehr geehrte Frau Ministerin Dr. Eisenmann,
sehr geehrte Frau Wolf,
sehr geehrter Herr Weik,
sehr geehrter Herr Bürgermeister Grunert,

seit Beginn der Pandemie haben Grundschüler*innen durch Schulschließung, Quarantäne oder Wechselunterricht viele Schultage zu Hause mit der Bearbeitung von Lernpaketen verbracht. Die Ausnahme der Grundschulen von dem mit Qualitätsstandards beschriebenen Fernunterricht hat gravierende Unterschiede in der Betreuung der Kinder stadtweit und landesweit verursacht.

Im Mittel sehen unsere Kinder ihre*n Klassenlehrer*in einmal die Woche in einer kurzen Konferenz. Einige haben keinen Kontakt und wenige mehrmals täglich. Von einer gerechten „Beschulung“ in einheitlicher Qualität sind wir noch weit entfernt.

Diese Ungleichheit verursacht Frustration, Lernlücken und ein Abhängen lernschwacher Kinder, die gar nicht mehr erreicht werden. Zudem sind Eltern keine pädagogischen Fachkräfte, ihnen fehlt entsprechendes Begleitmaterial und oft ausreichend Zeit.

In Anbetracht weiterer Einschränkungen durch die Pandemie gilt es für uns umgehend zu handeln. Anstatt dem „Lücken schließen in den Ferien“ muss das „Vermeiden von Lücken“ ab sofort für alle Grundschulkinder mit voller Unterstützung des Landes, der Stadt und der Schulen umgesetzt werden.

Unsere Kernforderung an Sie lautet:

„An jedem Schultag verbindlicher Unterricht durch eine*n Lehrer*in – zu Hause oder in Präsenz!“

Darüber hinaus fordern wir:

I. Fernunterricht auch an Grundschulen unter Beachtung der Qualitätsstandards des Kultusministeriums „Grundsätze für den Fernunterricht im Schuljahr 2020/2021“. Angepasst auf die besonderen Belange von Grundschüler*innen.

II. Umfassende Unterstützung der Schulen durch Personal für Notbetreuungen, z.B. Erzieher*innen, Lehramtsstudierende und andere geeignete Personen. Lehrer*innen müssen ausreichend Zeit für (Fern-) Unterricht haben und zu Themen wie „digitalem Unterricht“ fortgebildet werden.

III. Schulen, die keinen oder unzureichenden Internetzugang haben, müssen ggf. auch provisorisch besser ausgestattet werden. Lehrer*innen müssen umgehend mit notwendigem Arbeitsmaterial (z.B. Laptop) ausgestattet werden.

Die Initiative „Grundschulunterricht, jetzt!“ wird von einer breiten Mehrheit Mannheimer Eltern und Elternvertreter:innen getragen und unterstützt.

Mit freundlichen Grüßen 

https://www.geb-mannheim.de/wp-content/uploads/2021/04/Grundschulunterricht-jetzt.pdf

Schulen und Kitas voraussichtlich ab Montag geschlossen

EIN KIND. EIN TABLET. EINE CHANCE. – helfen Sie bitte mit!

Zum Spenden mit Kreditkarte wählen Sie einfach diesen Knopf aus:

Gestern hat der Bundestag und heute der Bundesrat das vierte Bevölkerungsschutzgesetz beschlossen (https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2021/kw16-de-infektionsschutzgesetz-834802).

Demnach müssen Schulen, Berufsschulen, Hochschulen, außerschulische Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnliche Einrichtungen ab einem Inzidenzwert von über 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Präsenzunterricht am übernächsten Tag einstellen. Der ursprüngliche Koalitionsentwurf hatte noch einen Schwellenwert von 200 vorgesehen, der Bundestag reduzierte den Wert auf 165. Ausnahmen sind für Abschlussklassen und Förderschulen möglich.

Nach derzeitiger Einschätzung ist damit zu rechnen, dass das Gesetz am Samstag in Kraft treten könnte. Sofern die Inzidenz in der Stadt Mannheim dann bereits seit mehr als drei aufeinanderfolgenden Tagen über 165 lag, wären somit ab kommenden Montag, 26. April, die Schulen zu schließen bzw. sie müssten in Fernlernunterricht wechseln.

Gleiches wird voraussichtlich für die Kindertageseinrichtungen (Krippe, Kindergarten und Horte), Kindertagespflege sowie die Schulkindbetreuung gelten.

Nach derzeitigem Stand ist allerdings wieder eine Notbetreuung möglich, deren Kriterien noch auszugestalten sind. Hierbei ist von einer Orientierung an den bisher bekannten Kriterien auszugehen.

Sobald detaillierte Informationen zu den Bundes- und Landesregelungen und deren Umsetzung vor Ort vorliegen, wird die Stadt die Eltern, Träger und Einrichtungen hierüber informieren.