Bau einer Sporthalle an der Spinelli-Grundschule ist zwingend erforderlich

Die Realisierung des Projektes wird wohl erst nach der Bundesgartenschau 2023 möglich sein, doch für die Grundschüler: innen im Stadtteil Spinelli wird das einen wichtigen Beitrag zu einem lebendigen Stadtteil und einem ganzheitlichen Leben und Lernen leisten.

Bildungspolitische Sprecher:innen aller Fraktionen und Gesamtelternbeirat sind sich einig:
Bau einer Sporthalle an der Spinelli-Grundschule ist zwingend erforderlich!

Erfreuliche Einigkeit wurde erzielt, als es im Bildungsausschuss zu dem Tagesordnungspunkt der Sporthalle an der Spinelli Ganztagsgrundschule kam.

Der Gesamtelternbeirat (GEB) hatte sich in Vorbereitung auf die Sitzung mit dem Sportvorstand des Turnvereins Käfertal und den bildungspolitischen Sprecher:innen ausgetauscht und durfte alle anwesenden Ausschussmitglieder auf den aktuellen Sachstand bringen.

Ein Mitnutzung der Sporthalle der Bertha-Hirsch-Grundschule ist für die Schüler:innen der Spinelli Grundschule in mehreren Belangen unzumutbar. Zum einen stehen in dieser Halle nicht ausreichend freien Kapazitäten zur Verfügung und eine weitere Unterteilung scheitert an fehlenden Umkleiden. Zum anderen ist der Schulalltag der Kinder dergestalt, dass in der Grundschule der Sportunterricht dreimal in der Woche einstündig angeboten wird. Dies ist konzeptionell ein wichtiger Baustein bei der Rhythmisierung des Unterrichtes und nur mit kurzen Wegen möglich. Als Ganztagsschule wäre die Entzerrung mit Bewegungsangeboten im Nachmittagsbereich ebenfalls erheblich eingeschränkt. Daher ist es folgerichtig festzuhalten, dass knapp zwei Kilometer Wegstrecke für Grundschulkinder zur Durchführung von Sportangeboten nicht zielführend sind.

Der ortsnahe Turnverein plant aktuell keinen alleinigen Sporthallenbau. In Anbetracht voller Wartelisten und weiterer, zuziehender Bürger:innen werden mittelfristig mehr Sportflächen gebraucht. Bei den Gesprächen mit der Verwaltung im Jahr 2020 sagte der Sportverein auch zu, sich mit einer Million Euro aus eigenen Mitteln zu beteiligen, doch die prognostizierten Gesamtkosten von 3,2 Millionen Euro sind vom Verein alleine nicht darstellbar.

Der notwendige Hallenbau wird nun zeitnah im Sportausschuss behandelt.

„Die Realisierung des Projektes wird wohl erst nach der Bundesgartenschau 2023 möglich sein, doch für die Grundschüler: innen im Stadtteil Spinelli wird das einen wichtigen Beitrag zu einem lebendigen Stadtteil und einem ganzheitlichen Leben und Lernen leisten“, so der Vorsitzende des Gesamtelternbeirates, Thorsten Papendick. Er blickt nach dem Ergebnis der Sitzung wieder optimistisch in die Zukunft der Spinelli Grundschule nachdem er sich der Unterstützung der bildungspolitischen Sprecher:innen der Fraktionen sicher ist.

Eltern in der Krise: SPENDENAUFRUF

Schnelle Hilfe für die Flüchtlingskinder aus der Ukraine

Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Unterstützer:innen,

wir brauchen Ihre Hilfe. Die Corona–Pandemie und die akuten Folgen der Flüchtlingskatastophe aus der Ukraine treffen auch uns schwer und unsere finanziellen Mittel sind restlos aufgebraucht.

Wir bitten um Ihre Spende – jeder Euro zählt!

Bitte unterstützen Sie uns durch Ihre Spende und verteilen Sie unseren Spendenaufruf auch an alle Eltern und Lehrer:innen Ihrer Schule.

Kosten entstehen uns u.a. durch Hilfe und Begleitung von Eltern in Krisensituation, Dolmetscherleistungen, Kommunikationskosten, Anmietung von Serverkapazitäten, Entwicklung bzw. Programmierung von Kommunikationsplattformen, Produktion von Flyern und vieles mehr und können nur zum Teil mit freiwilligen Helfer:innen und entsprechenden, ehrenamtlichen Engagement gestemmt werden.

In normalen Zeiten entstehen uns Kosten im fünfstelligen Bereich, die wir zum überwiegenden Teil aus privaten Eigenmitteln bestreiten. Aktuell haben wir diese Summe bereits im März erreicht.

Gemeinsam für die Zukunft unserer Kinder:
Chancengleichheit für alle Kinder
Kein Platz für Mobbing
Saubere Toiletten
Inklusion mit Plan

Wir müssen und werden weiterhin ehrenamtlich unsere Zeit für die Interessen der Eltern und deren Kinder investieren, d.h. unzählige E-Mails und Schreiben beantworten, zahlreiche Telefonate und persönliche Gespräche mit Eltern, Schüler:innen, Lehrer:innen, Schulleitungen, Interessenvertretungen, Kultusministerium, Regierungspräsidium, Schulamt, Fachbereich Bildung, Bürgermeistern und Politikern führen, Pressemitteilungen und offene Briefe erstellen, Interviews mit Zeitungen, Radio- und Fernsehsendern führen, unsere Homepage und Social-Media-Auftritte pflegen uvm.

Die finanziellen Reserven sind aber erschöpft und wir brauchen jetzt jeden Euro. Deshalb haben wir uns entschieden, diesen Spendenaufruf zu starten.

Helfen Sie mit, mit Ihrer Spende entweder als

Überweisung
an den Gesamtelternbeirat der Stadt Mannheim,
IBAN DE43370190001010242983, bei der bunq Bank

oder gebührenfrei („Geld an einen Freund senden“) per

PayPal an spende@geb-mannheim.de

Bitte verwenden Sie als Vermerk bzw. Mitteilung „GEB Mannheim“.

Wir bedanken uns im Voraus für Ihre Unterstützung.  

Mit herzlichen Grüßen

Gesamtelternbeirat² der Stadt Mannheim

Der Gesamtelternbeirat² der Stadt Mannheim
ist die Interessenvertretung der Eltern von
41.000 Schüler:innen in Mannheim.

Mit Ihrer Hilfe bereits erreicht:

Schulsozialarbeiter:innen an
allen Schulen bis 2025
100-Millionen-Euro-Programm für
Schulbau und Sanierungen
585 Klassenzimmer werden mit Luftfiltern ausgestattet

Erfolgreiche Realisierung einer Notbetreuungsgruppe an der Eugen-Neter-Schule

Es kam inzwischen zu dem Angebot, zumindest jene Erziehungsberechtigten zu entlasten, die aufgrund ihrer arbeitsvertraglichen Unabkömmlichkeit an zwei Tagen, die Unterrichtszeit, um je eine auf dann wenigstens 32 Wochenstunden zu erhöhen. Auch die Fahrten mit dem Bus zum Schulende wurden organisiert. Voraussetzung für einen Platz in der Notbetreuung ist allerdings, dass beide Elternteile zu diesen Zeiten unabkömmlich von der Arbeit sind. Auch Alleinerziehende finden Berücksichtigung.

Voraussichtlich ab Ende März wird die prekäre Unterversorgung mit Lehrerstunden an der Eugen-Neter-Schule – mit Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung – im Stammhaus Blumenau für 15 Familien endlich besser. Die Erziehungsberechtigten der Schüler: innen waren aufgrund der mangelnden Versorgung mit Lehrer: innen an ihrer Schule im Schuljahr 2021/2022 plötzlich damit konfrontiert worden, dass nicht mehr wie gehabt 34, sondern nur noch 30 Wochenstunden abgedeckt werden konnten. Dies brachte die Familien in große Bedrängnis, da die Vereinbarkeit von Familie und Beruf damit gefährdet war.

Ein erster runder Tisch, der im November auf Bestreben von Elternvertreter: innen und dem Gesamtelternbeirat mit der Schulleitung und den bildungspolitischen Sprecher:innen der Fraktionen des Gemeinderates abgehalten worden war, führte zunächst leider zu keiner Lösung bezüglich des Problems der fehlenden Betreuungskapazitäten.

Mit dem zweiten Treffen Anfang 2022 in größerer Runde zusätzlich mit Vertreter: innen des staatlichen Schulamts, dem Fachbereichsleiter Bildung der Stadt Mannheim Herrn Jahre, dem GEB, vertreten durch Thorsten Papendick, sowie dem Landtagsabgeordneten aus Mannheim Stefan Fulst-Blei (MdL, SPD) und Herrn Thomas Poreski (MdL, DIE GRÜNEN), wurde eine kleine Lösung gefunden.

Es kam inzwischen zu dem Angebot, zumindest jene Erziehungsberechtigten zu entlasten, die aufgrund ihrer arbeitsvertraglichen Unabkömmlichkeit an zwei Tagen, die Unterrichtszeit, um je eine auf dann wenigstens 32 Wochenstunden zu erhöhen. Auch die Fahrten mit dem Bus zum Schulende wurden organisiert. Voraussetzung für einen Platz in der Notbetreuung ist allerdings, dass beide Elternteile zu diesen Zeiten unabkömmlich von der Arbeit sind. Auch Alleinerziehende finden Berücksichtigung.

Auch wenn auf diese Weise vorerst maximal 15 Not-Betreuungsplätze für die gesamte Schule angeboten werden können, so ist dies ein erster Schritt in die richtige Richtung, kommentiert Papendick zuversichtlich.

„Wenigstens diesen Familien konnten wir schon helfen, jetzt hoffen wir, dass zeitnah mehr Lehrkräfte zur Verfügung stehen, und auch in Mannheim eingesetzt werden!“

Corona – Ergänzung zum Handlungsleitfaden

Flexibilität für Schulleitungen eingeräumt

Bei einem Ausbruchsgeschehen können auch schulorganisatorische Gründe greifen, die es notwendig machen, eine Klasse vorübergehend im Fernunterricht zu unterrichten. Das Kultusministerium hat nach Rückmeldungen aus der Praxis den Schulen Entscheidungsspielräume innerhalb eines angemessenen Rahmens bezüglich der Unterrichtsgestaltung gegeben.

Diese sehen vor: Sofern der Präsenzunterricht auch unter Ausschöpfung aller zur Verfügung stehenden Ressourcen aus schulorganisatorischen Gründen nicht mehr vollständig sichergestellt werden kann, können Schulen vorübergehend für einzelne Klassen, Lerngruppen, Bildungsgänge oder auch die gesamte Schule zu Fernunterricht oder Hybridunterricht (Kombination aus Präsenz- und Fernunterricht) wechseln.

Quelle: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/keine-komplette-quarantaene-bei-groesseren-ausbruchsgeschehen-in-schule-und-kita/

Corona – Neuer Handlungsleitfaden für Schulen und Kitas

Neuer Handlungsleitfaden für Schulen und Kitas / Keine Absonderung ganzer Gruppen und Klassen mehr/ Keine Kontaktpersonennachverfolgung mehr durch Gesundheitsamt / weiterhin 5-tägige Testpflicht bei positiven Fällen

Gestern Abend hat das Sozialministerium Baden-Württemberg einen neuen Handlungsleitfaden Schule und Kita mit Wirkung zum 1. Februar an die Gesundheitsämter im Land verschickt. Darin wird die Einstufung von Kontaktpersonen im Schul- und Kitaumfeld geregelt.

Im Interesse eines möglichst verlässlichen Schulunterrichts in Präsenz und Regelbetrieb in den Kinderbetreuungseinrichtungen sollen ab sofort die dargestellten Vorgehensweisen Anwendung finden. Die Empfehlungen basieren auf den geltenden Regelungen in der Corona-Verordnung Absonderung, Verordnung des Kultusministeriums über den Schulbetrieb unter Pandemiebedingungen und Verordnung über den Betrieb der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen unter Pandemiebedingungen.

Zur Vereinheitlichung des Vorgehens bei Auftreten eines Infektionsfalles im Schul- und Kitaumfeld gilt daher ab sofort:

Die Absonderung der gesamten Klasse oder Gruppe bei Vorliegen eines „relevanten Ausbruchsgeschehens“ (mindestens 5 Fälle, bzw. bei Gruppen unter 25 Personen 20 Prozent der Gruppe) findet nicht mehr statt.
 
– Ausschließlich positiv getestete Schülerinnen und Schüler und Kinder in Kinderbetreuung müssen sich in häusliche Absonderung begeben. Durch die seriellen Testungen im Schul- und Kindergartensetting kann das Infektionsrisiko weiter reduziert werden, da dadurch infizierte Personen frühzeitig erkannt werden können, bevor es zu relevanten Expositionen kommt.
 
– Eine Kontaktpersonennachverfolgung und Absonderung ganzer Klassen oder Gruppen in den Einrichtungen sowie die zugehörigen Ermittlungen der Gesundheitsämter entfallen.
 
– Es gilt weiterhin eine 5-tägige Testpflicht für Schülerinnen und Schüler und Kitakinder, wenn ein positiver Fall in der Gruppe auftritt.
 
– Liegt kein nachgewiesener Coronafall (Schnelltest / PCR Test) in einer Gruppe vor, besteht weiterhin eine dreimalige Testpflicht pro Woche.
 
– Für Kinder, die mit positive getesteten Personen in einer Kindergruppe zusammen gewesen sind und sich deshalb in Quarantäne befinden, gilt ab sofort keine Absonderung mehr bzw. ist diese aufgehoben, sofern sie selbst kein positives Testergebnis haben.

Kinder und Jugendliche im Schul- und Betreuungskontext werden daher nur noch abgesondert, wenn bei ihnen ein positiver Testnachweis vorliegt. Es kann somit für nicht positiv getestete Kinder und Jugendliche eine durchgängige Beschulung, bzw. Betreuung aufrechterhalten werden. Zudem wird eine wiederholte Absonderung einer Klasse durch nachfolgend positiv getestete Schüler vermieden.

Die Empfehlungen aus dem neuen Handlungsleitfaden werden ab sofort auch in Mannheim umgesetzt, die Schul- und Kita-Leitungen wurden heute bereits informiert. Der Handlungsleitfaden findet sich hier: Coronavirus_Handlungsleitfaden_Schule-Kita_LGA_220201.pdf

Eine Mitteilung des Landes hierzu findet sich hier: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/keine-komplette-quarantaene-bei-groesseren-ausbruchsgeschehen-in-schule-und-kita/

Quelle: Stadt Mannheim – Aktuelle Meldung zu Corona 02.02.2022

Neuwahlen beim GEB Mannheim – Vollversammlung gibt Ausblick auf vielfältige Herausforderungen in den kommenden zwei Jahren

Rund 100 Teilnehmer:innen konnte der Gesamtelternbeirat (GEB) der Stadt Mannheim bei der virtuellen Vollversammlung am 04.12.2021 unter der Leitung des Vorsitzenden Thorsten Papendick begrüßen.

Neben Mannheimer Eltern, Schüler:innen, gewählten Elternbeiratsvorsitzenden und deren Vertreter:innen, waren als weitere Gäste der Leiter der Psychologischen Beratungsstelle der Ev. Kirche Mannheim, Herr Hansjörg Tenbaum, und die Vertreter:innen aus der Landespolitik Frau Dr. Susanne Aschhoff, MdL (GRÜNE) und Herr Dr. Stefan Fulst-Blei, MdL (SPD) anwesend. Im Anschluss an die Vorträge und Diskussionen wurde das Vorstandsteam neu gewählt.

Tenbaum gab einen Überblick über aktuelle Studienergebnisse zur Situation der Schüler:innen in der Coronapandemie (COPSY Studie). Er referierte über die durch die Pandemie verschärften psychosozialen Problemlagen, die in Schulen und Familien verstärkt Berücksichtigung finden müssen und wie man ihnen begegnen kann. Danach wurde lebhaft diskutiert, inwieweit in Mannheim die Versorgung ausreichend ist. Beratungsstellen, sowie ambulante und stationäre Einrichtungen sind zwar in Mannheim vorhanden, jedoch waren sich Referent und anwesende Fachleute aus dem Publikum einig, dass das Angebot vergrößert werden muss, wenn man zügig Hilfe leisten und die Probleme nicht größer werden lassen möchte.

Die Unterversorgung mit Lehrkräften wurde als zweiter, wichtiger Punkt diskutiert. Die Unterschätzung der Anzahl zukünftiger Schüler:innen durch das statistische Landesamt im Jahr 2011 hatte laut Aschhoff zur Folge, dass über 11.000 Lehrerstellen nicht neu besetzt wurden. Das Unverständnis der Anwesenden war groß, dass die damaligen Fehleinschätzungen nicht längst korrigiert und Gegenmaßnahmen eingeleitet worden sind – sei es durch Neuausbildung und Einstellung von Lehrer:innen, durch Bürokratieabbau im Quereinstieg oder bei der Übernahme von Lehrkräften aus anderen Bundesländern. Fulst-Blei brachte ebenfalls wenig Verständnis für das mittlerweile durch die GRÜNEN geführte Ministerium auf, welches weiterhin Lehrer:innen vor den Sommerferien kündige, statt sie durchgehend zu beschäftigen. Damit würde billigend eine Abwanderung in all jene Bundesländer in Kauf genommen, die ein anderes Modell fahren. Er betonte, dass es mehr als 2.000 Lehrkräfte gäbe, die in Baden-Württemberg arbeitssuchend seien.

Aschhoff stellte das neue Programm “Rückenwind” des Kultusministeriums vor, das helfen soll, die durch die Pandemie entstandenen Lerndefizite bei Schüler:innen abzubauen. Doch auch diese Initiative hinterließ bei den Teilnehmer:innen den Eindruck, dass sie unter dem Fachkräftemangel leide. Eltern bezweifelten, dass die entstandenen Defizite nur mit schuleigenem Personal in bezahlten Überstunden aufgeholt werden könnten. Man hatte Verständnis dafür, dass viele Lehrer:innen bereits durch Ausfälle und Vertretungen am Limit arbeiten. Berichtet wurde auch von einem schleppenden Anlauf des Programmes. Nur wenige Schulen konnten bereits ausreichend Personalkapazitäten schaffen und erste Kurse anbieten, meist seien diese auf nächstes Jahr verschoben oder noch in Planung.

Ein Beschluss aus dem Gemeinderat sieht bislang nur eine Versorgung von Klassenräumen der Stufen 1 bis 6 mit Luftfiltern vor. Hierzu gab Papendick bekannt, dass der GEB eine neue Umfrage unter den Eltern initiieren wird, um zu klären, ob man erneut versucht die nötige Unterschriftenzahl innerhalb der Elternschaft zu erreichen, damit in allen Aufenthaltsräumen Luftfilteranlagen bereitgestellt werden.

Im Anschluss wurde im Kreis der Wahlberechtigten die Wahl des Vorstandes abgehalten.

„Ich bin froh, dass wir alle Posten durch engagierte Eltern besetzen konnten, und freue mich auf die Zusammenarbeit in den kommenden Jahren! Wir haben viel zu tun, die Pandemie lässt uns kaum Zeit zum Luft holen!“, so Papendick.

Einladung zur Vollversammlung am 4. Dezember um 18.00 Uhr

Liebe Eltern,

wir laden Sie herzlich ein zur

1. Vollversammlung im Schuljahr 2021 / 2022
am Samstag, den 4. Dezember 2021 von 18.00 – 21.00 Uhr.

Die Veranstaltung findet „online“ statt.

Hauptthemen des Abends:
•    Lernlücken sind nicht alles – welchen psychosozialen Belastungen sind unsere Kinder durch die Corona-Pandemie verstärkt ausgesetzt? Gibt es ausreichend Hilfsangebote?
•    Ist die Lehrerversorgung so schlecht wie schon lange nicht mehr?
Folgende weitere Themen möchten wir vorstellen und sehr gerne mit Ihnen besprechen:
•    Rückblick und Ausblick auf die Arbeit des Gesamtelternbeirats
„Luftfilter in Schulen, jetzt!“ 2.0
•    Vorstandswahlen
•    Ihre Fragen und Anregungen

Wir freuen uns Herrn Hansjörg Tenbaum, stellv. Leiter der Psychologischen Beratungsstelle für Erziehungs-, Paar- und Lebensfragen der Ev. Kirche in Mannheim, Frau Dr. Susanne Aschhoff, MdL (Fraktion GRÜNE im Landtag von Baden-Württemberg) und Herrn Dr. Stefan Fulst-Blei, MdL (SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg) zu dieser Veranstaltung als Referent:in und Gast begrüßen zu dürfen.

Wir bitten Sie dem nachfolgenden Link zu folgen, uns Ihre Kommunikationsdaten zur Verfügung zu stellen und sich direkt für die Veranstaltung (Zoom & YouTube) anzumelden:
https://aufbruchbildung.de/geb-mannheim/konferenz-06/
Eine E-Mail, mit den Zugangsdaten zur Veranstaltung, erhalten Sie dann 2 Stunden vor Veranstaltungsbeginn.

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Papendick
Vorsitzender des Gesamtelternbeirats² der Stadt Mannheim

WICHTIGER HINWEIS:
Wir bitten um Ihre Spende an den GEB² Mannheim unter der
IBAN DE79 1003 3300 2626 4592 01

oder gebührenfrei („Geld an einen Freund senden“) per
PayPal an spende@geb-mannheim.de

JEDER EURO HILFT! HERZLICHEN DANK FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG!

Unterschriftensammlung am 3. Oktober beim Heimspiel unseres Waldhof Mannheim – Helfer:innen gesucht

Am 3. Oktober um 14 Uhr spielt unser SV Waldhof Mannheim 07 sein nächstes Heimspiel gegen den SC Verl.

Wir werden Rund um diesen Spieltag Unterschriften für das Bürgerbegehren „Luftfilter in Schulen, jetzt!“ sammeln.

Ein tolles Event wartet auf Sie. Wir suchen Sie als Unterschriftensammler.

Bewerbungen unter info@luftfilter-in-schulen-jetzt.de oder Telefon 06203-406391

Pilotprojekt mit PCR-Lolli-Tests

Pilotprojekt mit PCR-Lolli-Tests in Zusammenarbeit mit dem CoVLAB

Pool-Testungen an sechs Mannheimer Schulen

Diese Woche startet die Stadt Mannheim einen Pilotversuch an zunächst sechs Grundschulen mit sogenannten PCR-Lolli-Tests, um Erfahrungen zu Implementierbarkeit und Praxistauglichkeit von PCR-Pooltestungen an Schulen zu gewinnen. Neben einer unkomplizierteren Handhabung der Tests für die Nutzer*innen spricht das sicherere Testergebnis für ein solches Verfahren.

„Die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus ist nach wie vor gegeben. Das Impfen und das Testen werden daher eine entscheidende Rolle spielen, um den Schulunterricht in Präsenz auch weiterhin ermöglichen zu können und Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und zu durchbrechen. Die Lolli-Pooling-Methode leistet hierzu einen wertvollen Beitrag. Wir freuen uns, diese nun in Mannheim umsetzen zu können, und dass wir mit dem CoVLAB der Baden-Württemberg Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum hierfür einen kompetenten und erfahrenen Labor-Partner gewinnen konnten“, betont Bildungs- und Gesundheitsbürgermeister Dirk Grunert.

Die Umsetzung funktioniert folgendermaßen: Zur Probeentnahme lutschen die Kinder kurz an einem „Watte-Lolli“, also einem medizinischen Wattestäbchen. Die Lollis aller Schüler*innen einer Klasse werden in einem Behälter gesammelt und unmittelbar danach gemeinsam im Analyselabor des CoVLAB ausgewertet. So können in kurzer Zeit alle Klassen einer Schule getestet werden. Nur wenn der „Pool“ positiv ist, ist anschließend eine erneute Einzeltestung aller Schüler*innen der entsprechenden Klasse mittels eines „Kau-Lollis“, eines Schwämmchens, auf dem das Kind eine Minute kaut, erforderlich. Das Neue und Besondere: Bei den Tests kommen erstmals die an der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) entwickelten Kauschwämmchen „ChewiFix“ zum Einsatz, die den Nasen-Rachen-Abstrich für den PCR-Test überflüssig machen. Es kann mehr Speichel aufnehmen als ein Wattestäbchen und ist somit zur genaueren Nachtestung besser geeignet. Seine Handhabung ist so einfach wie beim Lolli-Test: Auf dem Mundschwämmchen kauen die Testpersonen eine Minute lang intensiv und fahren damit an den Wangeninnenseiten auf und ab.

„Die neue Methode zur Probenentnahme mit ‚Watte-Lolli‘ haben wir in einer Studie mit den bisher üblichen Nasen-Rachen-Abstrichen verglichen“, berichtet der medizinisch-wissenschaftliche Leiter des CoVLAB und Direktor des Instituts für Klinische Chemie am Universitätsklinikum Mannheim, Professor Dr. med. Michael Neumaier, und erläutert: „Dabei sind die Testergebnisse dank der standardisierten Probenentnahme und der überlegenen PCR-Methode viel verlässlicher als die bisher üblichen Schnelltests.“

Weil die Proben sofort vor Ort im CoVLAB untersucht werden können, stehen die Ergebnisse noch am gleichen Schultag zur Verfügung. Mit seinem mobilen PCR-Hochleistungslabor und der neuen Teststrategie kann das CoVLAB bis zu 3.000 Schüler*innen an einem Tag testen.

Das Pilotprojekt ist zunächst bis zu den Herbstferien vorgesehen. Sofern sich die Pool-Tests bewähren, wird eine Ausweitung auch auf andere Schulen geprüft. Allen anderen Schulen stellt das Land auch weiterhin wie bisher Antigen-Schnelltests zur Verfügung.

Sechs Ganztagsgrundschulen nehmen an dem Pilotprojekt teil:
-Astrid-Lindgren-Schule
-Bertha-Hirsch-Schule
-Franklinschule
-Jungbuschschule
-Vogelstangschule
-Johannes-Kepler-Schule.

Quelle: Stadt Mannheim Presseinformation