AK GEB BW fordert Teststrategie für alle Schüler*innen

Sehr geehrte Frau Ministerin Dr. Eisenmann,

sehr geehrter Herr Minister Lucha,

mit großem Entsetzen verfolgen wir Ihre planlosen Schritte zur Öffnung der Grundschulen und der Klassen 5 und 6 der weiterführenden Schulen.

Die Infektionszahlen steigen, insbesondere auch durch das vermehrte Auftreten der Mutanten.

Die Voraussetzungen für Corona-Tests für alle Schüler*innen sind flächendeckend nicht vorhanden.

Ein Präsenzunterricht ohne Abstand und in den Grundschulen ohne Maskenschutz ist somit unverantwortlich.

Wir setzen voraus, dass auch Sie weitere Schulschließungen oder sogar einen erneuten Lockdown verhindern wollen.

Deshalb fordern wir ,
eine Teststrategie, die tatsächlich in allen Städten und Kommunen umgesetzt wird, mit einheitlichen Vorgaben (Einwilligungserklärung bei minderjährigen Schüler*innen, Abläufe der Corona-Tests, etc.) mit Übernahme der Kosten durch das Land Baden-Württemberg und
den Schulen die Wahl zu ermöglichen, auch Wechselunterricht anzubieten.

Mit freundlichen Grüßen

Arbeitskreis Gesamtelternbeiräte Baden-Württemberg

https://www.bildungmitplan.de

GEB Albstadt
GEB Ettlingen
GEB Freiburg
GEB Heilbronn
GEB Lahr
GEB Lauda-Königshofen
GEB Ludwigsburg
GEB Mannheim
GEB Müllheim
GEB Sinsheim
GEB Stuttgart
Elterninitiative aus Mannheim „Jetzt an unsere Kinder denken“

10. März 2021

PM Abschlussprüfungen 2021

Mehr Lernzeit, mehr Prüfungszeit, mehr Auswahl

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Unser Ziel ist, die Qualität aller Abschlüsse sowie faire und rechtssichere Prüfungsbedingungen zu gewährleisten.“

Eines der zentralen Ziele des Kultusministeriums ist es, die Qualität aller Abschlüsse, sowie faire und rechtssichere Prüfungsbedingungen zu gewährleisten. Die Schülerinnen und Schüler dürfen keine Nachteile aufgrund der Corona-Pandemie haben. „Bereits im vergangenen Schuljahr haben wir den Schülerinnen und Schülern faire Bedingungen für ihre Abschlussprüfungen zugesagt. Dieses Versprechen haben wir eingelöst, und es gilt selbstverständlich auch für das aktuelle Schuljahr“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und fügt an: „Wir nutzen alle Möglichkeiten für faire Prüfungsbedingungen und erweitern im Interesse der angehenden Absolventinnen und Absolventen alle möglichen Spielräume.“ Gestern (18. Februar) hat das Kultusministerium alle weiterführenden und beruflichen Schulen über die pandemiebedingten Anpassungen bei den zentralen Abschlussprüfungen informiert. Im Folgenden findet sich ein Überblick der zentralen Anpassungen. Verschiedene spezielle Regelungen für berufliche Bildungsgänge werden den jeweiligen Schülerinnen und Schülern durch die Schule bekannt gegeben.

30 Minuten mehr Bearbeitungszeit bei allgemeinen Abschlüssen

Die Bearbeitungszeit der schriftlichen Prüfungsaufgaben wird verlängert. Für diese haben die Schülerinnen und Schüler bei den anstehenden Prüfungen eine halbe Stunde mehr Zeit, wenn die Gesamtbearbeitungszeit 180 Minuten und mehr beträgt. Ist diese kürzer, verlängert sich die Bearbeitungszeit um 15 Minuten.

Mehr Aufgaben zur Vorauswahl für die Lehrkräfte

Das Kultusministerium hat darüber hinaus festgelegt, dass in den allgemeinbildenden Bildungsgängen bei allen Fächern mit schriftlichen Prüfungen mehr Aufgaben zur Vorauswahl durch die Lehrkräfte angeboten werden, um bei ihrer Wahl passgenau auf den erteilten Unterricht eingehen zu können. „So können die Lehrerinnen und Lehrer sicherstellen, dass auch nur die Themen abgeprüft werden, die ausführlich im Unterricht behandelt wurden“, sagt die Ministerin. Dies betrifft alle Abschlussprüfungen, die Anzahl der zur Auswahl stehenden Aufgaben ist dabei abschluss- und fachabhängig. Die Anzahl, Art und Struktur der Aufgaben, die den Schülerinnen und Schülern in den einzelnen Fächern vorgelegt werden, bleiben aber vollständig erhalten. Auch bei den beruflichen Schulen wurden abhängig von den einzelnen Bildungsgängen zusätzliche Wahlmöglichkeiten eingeräumt, um eine bessere Passung von Unterricht und Prüfung zu gewährleisten. Außerdem wurden die Schwerpunkte bei den Prüfungsthemen angepasst. So werden beispielsweise den Schülerinnen und Schülern der Berufsoberschule im Fach Deutsch anstelle von fünf Aufsatzthemen in diesem Schuljahr sechs zur Auswahl gestellt.

Das Kultusministerium hat zudem das Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg beauftragt, die bereits erstellten Prüfungsaufgaben angesichts der pandemiebedingten Sondersituation nochmals kritisch hinsichtlich des Umfangs und des Schwierigkeitsgrads in den Blick zu nehmen.

Zwei bis drei Wochen mehr Lernzeit

Da die Zeit der Schulschließungen für die diesjährigen Abschlussklassen in eine Phase der Erarbeitung von Prüfungsinhalten fiel, hat die Kultusverwaltung schon im Juli 2020 die Termine der Abschlussprüfungen verschoben, um zusätzliche Zeit für Unterricht und Prüfungsvorbereitung zu ermöglichen. Damit haben die Schülerinnen und Schüler – je nach Schulart – zwei bis drei Wochen mehr Lernzeit. Die meisten Prüflingsteilnehmer können also noch die Pfingstferien nutzen, um sich auf die Abschlussarbeiten vorzubereiten. Auch in den beruflichen Vollzeitschulen wurden die Prüfungstermine – wo immer möglich – auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Fokus auf Abschlussprüfungen

Darüber hinaus wurde der zu behandelnde Stoff schon zu Beginn des aktuellen Schuljahrs abgespeckt: So muss nur das Kerncurriculum behandelt werden. Dieses umfasst die verbindlichen Inhalte des Bildungsplans und macht drei Viertel des Unterrichts aus. Das Schulcurriculum, das die Schulen nutzen können, um eigene Schwerpunkte zu setzen, ist nicht verbindlich. Diese Zeit können die Schulen nutzen, um Inhalte, die aufgrund der Pandemie nicht behandelt werden konnten, noch einmal zu vertiefen und zu wiederholen. Darüber hinaus hat das Kultusministerium die Schulen gebeten, den Unterricht der Abschlussklassen im Schuljahresverlauf zunehmend auf Prüfungsinhalte zu fokussieren.

Sondersituation bei der Bewertung im Blick

Die Lehrerinnen und Lehrer sollen die besonderen Umstände dieses und des vergangenen Schuljahres auch bei der Bewertung berücksichtigen. Wie schon im Jahr 2020 sind die Lehrkräfte aufgefordert, bei der Korrektur der Abschlussprüfungen auch in diesem Jahr die mit Corona einhergehende Sondersituation pädagogisch angemessen zu bedenken.

Freie Wahl beim Termin

Wie schon im vergangenen Jahr können die Schülerinnen und Schüler auch bei den anstehenden Abschlussprüfungen 2021 frei wählen, ob sie diese am Haupt- oder am Nachtermin schreiben. So bleibt den angehenden Absolventinnen und Absolventen, die noch mehr Vorbereitungszeit benötigen oder ihre Prüfungen aus anderen persönlichen Gründen später schreiben möchten, mehr Spielraum. Aufgrund der späteren Prüfungstermine kann dann ein möglicher Nach-Nachtermin allerdings erst im September erfolgen.

Erweiterte Möglichkeiten beim freiwilligen Wiederholen

Auch im aktuellen Schuljahr wird eine freiwillige Wiederholung einer Klassenstufe nicht als „Wiederholung wegen Nichtversetzung“ gewertet. Damit bleibt die Option erhalten, eine Klasse erneut aus sich heraus zu wiederholen. Die Möglichkeit zur freiwilligen Wiederholung ist auch in den Klassenstufen möglich, in denen sie bislang ausgeschlossen war. Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe haben außerdem die Möglichkeit, eine Jahrgangsstufe im folgenden Schuljahr freiwillig zu wiederholen, ohne dass dies auf die Höchstverweildauer in der Oberstufe angerechnet wird.

Verlängerter Zeitraum für Prüfungsrücktritt

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, an allen Schularten bis eine Woche vor Prüfungsbeginn von der Prüfungsteilnahme zurücktreten zu können. Dies gilt allerdings nicht für einzelne Fächer, sondern für die Prüfung insgesamt.

Angepasste Versetzungsentscheidungen

Anders als im abgelaufenen Schuljahr sollen derweil nun wieder Leistungen über die Versetzung entscheiden. Ein erneutes automatisches Aufrücken in die nächsthöhere Klassenstufe wäre aus pädagogischen Gründen nicht sinnvoll, da hier die Gefahr bestünde, dass Schülerinnen und Schüler mit zu großen Rückständen in das neue Schuljahr starten. Aufgrund der besonderen Umstände durch die Pandemie gilt aber in diesem Schuljahr, dass die Versetzungsentscheidung aufgrund dieser Umstände verschoben werden kann. Das heißt, dass erst im kommenden Schuljahr – spätestens zum Halbjahr – anhand der bis dahin in der nächsten Klassenstufe erbrachten Leistungen über die Versetzung entschieden wird. Außerdem können Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen auch auf Probe in die nächsthöhere Klasse aufgenommen werden.

Vereinfachungen im Korrekturverfahren

Auch im Jahr 2021 kommt das vereinfachte Korrekturverfahren zum Einsatz. Dabei finden Erst- und Zweitkorrektur an der eigenen Schule statt – und auch die Korrekturmodalitäten sind anders als sonst, um die Wege und den Verwaltungsaufwand deutlich zu verringern.

„Wir haben an allen uns möglichen Stellschrauben gedreht. Sowohl in Bezug auf die Vorbereitung als auch auf die Prüfungsinhalte, den Ablauf und die Bewertung“, sagt Eisenmann und fährt fort: „Ich bin mir sicher, dass wir den angehenden Absolventinnen und Absolventen damit faire Bedingungen für ihre Abschlussprüfungen bieten – und sie diese genauso gut meistern werden wie die vorherigen Jahrgänge.“ Die Ergebnisse der Abiturprüfungen im Jahr 2020 beispielsweise bewegten sich im Rahmen der vergangenen Jahre und haben das Resultat des Abiturs 2019 im Schnitt sogar leicht übertroffen. Das Kultusministerium wird den weiteren Verlauf des Schuljahres genau verfolgen und gegebenenfalls nachjustieren, sofern dies erforderlich werden sollte.

Weitere Informationen

Termine der jeweiligen Prüfungen

Abitur

Haupttermin: 4.-21. Mai

Nachtermin: 8.-23. Juni

Mündliche Prüfungen: 12.-23. Juli

Realschulabschlussprüfung

Haupttermin: 8.-18. Juni

Nachtermin: 25. Juni-1. Juli

Mündliche Prüfungen: 12.-16. Juli

Werkrealschulabschlussprüfung

Haupttermin: 8.-18. Juni

Nachtermin: 25. Juni-1. Juli

Mündliche Prüfungen: 12.-16. Juli

Hauptschulabschlussprüfung

Haupttermin: 8.-15. Juni

Nachtermin: 25.-29. Juni

Mündliche Prüfungen: 12.-16. Juli

Die Termine der Abschlussprüfungen an den Beruflichen Vollzeitschulen erhalten Sie unter https://bit.ly/3jR3gMT.

Quelle: Pressestelle Kultusministerium Baden-Württemberg

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Schulen – Aktuelle Informationen zur Videokonferenz am Samstag, den 20.02.2021 um 20.00 Uhr

Liebe Eltern der Mannheimer Schülerinnen und Schüler,

wir freuen uns über Ihre unglaublich zahlreichen Anmeldungen zu unserem Dialog am Samstag, den 20.02.2021 um 20.00 Uhr.

Unser Ziel ist es, vor allem Sie zu Wort kommen zu lassen.

Um die Veranstaltung für uns alle so ergiebig wie möglich zu gestalten, haben wir für diesen ersten Abend drei Themenkomplexe ausgewählt, die aktuell alle Schularten in ganz besonderer Weise betreffen.

Wie stellen Sie sich das Fernlernen idealerweise vor?
Wie groß sind die Lücken, die während der Zeit des Fernunterrichts entstanden sind? Was wünschen wir uns für unsere Kinder, um diese Defizite aufzufangen?
Wie können unsere Abschlussklassen jetzt noch unterstützt werden?

Da wir vermuten, dass sich Wortbeiträge inhaltlich ergänzen oder wiederholen, möchten wir Sie bitten, folgende Spielregeln für den Abend einzuhalten.

Wir haben einen Chat vorbereitet, der Ihnen bereits jetzt zur Verfügung steht. Bitte melden Sie sich unter https://aufbruchbildung.de/geb-mannheim/ mit Ihren Zugangsdaten an, berichten Sie über Ihre Erfahrungen und stellen Sie Ihre Fragen. Dann können wir sammeln und Ihre Beiträge im Laufe des Abends im Rahmen der jeweiligen Schularten gemeinsam besprechen.
Darüber hinaus können Sie sich am Abend auf dem Podium auch direkt zu Wort melden.

Folgenden Ablauf haben wir vorgesehen:

20.00 Uhr Begrüßung und Einführung
20.15 Uhr Grundschulen und SBBZ
20.45 Uhr Werkrealschulen, Realschulen, Gemeinschaftsschulen
21.15 Uhr Gymnasien und berufliche Schulen
21.45 Uhr Zusammenfassung und Abschluss

Weitere Dialoge mit dem GEB² Mannheim sind geplant; sollten Sie Themenvorschläge für weitere Abende haben, lassen Sie es uns bitte wissen.

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend mit Ihnen allen.

Herzliche Grüße
Vorstand des Gesamtelternbeirat² der Stadt Mannheim

Öffnung der Grundschulen, Kitas und Kindertagespflege zum 22. Februar 2021

Information des Landes

Die Landesregierung informiert, dass die Grundschulen und Grundstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) von 22. Februar 2021 an wieder schrittweise für den Präsenzunterricht öffnen werden. Die Kitas und Einrichtungen der Kindertagespflege sollen ab diesem Zeitpunkt zu einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zurückkehren (https://km-bw.de/,Lde/startseite/Service/2021-02-11-Schul-und-Kitabetrieb-ab-22-Februar):

„Auf Basis des Bund-Länder-Beschlusses vom 10. Februar 2021 plant die baden-württembergische Landesregierung, die Grundschulen und Grundstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) von 22. Februar 2021 an wieder schrittweise für den Präsenzunterricht zu öffnen. Auch die Kitas und Einrichtungen der Kindertagespflege sollen ab dem 22. Februar 2021 zu einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zurückkehren. Für die Kindertageseinrichtungen und die Einrichtungen der Kindertagespflege bedeutet dies, dass sie ab 22. Februar 2021 keine Notbetreuung mehr anbieten. Für sie gelten wieder die gleichen Regeln für den Betrieb, die vor der Schließung der Einrichtungen maßgeblich waren, wie etwa eine möglichst konstante Gruppenzusammensetzung und weitere Maßnahmen, die in den gemeinsamen Schutzhinweisen der Unfallkasse Baden-Württemberg, des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg und des Kommunalverbands Jugend und Soziales Baden-Württemberg enthalten sind.

Konzept für den Wiedereinstieg im Überblick
Das Konzept für den Wiedereinstieg in den Präsenzbetrieb an den Grundschulen sowie den Grundstufen der SBBZ ist angelehnt an die Regelungen für den Wiedereinstieg nach dem ersten Lockdown im vergangenen Jahr zum Ende der Pfingstferien. Damit können die Schulen bei ihren Planungen auf die organisatorischen Erfahrungen zurückgreifen, als dieses Modell bereits an den Grundschulen erfolgreich umgesetzt wurde.

• An den Grundschulen soll ab dem 22. Februar 2021 ein Wechselbetrieb mit je zwei Klassenstufen pro Woche starten. Zwei Klassenstufen sollen dabei jeweils in die Präsenz kommen, die beiden anderen Klassenstufen lernen von zu Hause aus. Dabei sollen die Klassen, die im Präsenzunterricht an den Schulen sind, jeweils geteilt werden.

• Beispielsweise könnten in der letzten Februarwoche die Klassenstufen 1 und 3 und in der ersten Märzwoche die Klassenstufen 2 und 4 Präsenzunterricht erhalten. Die zwei Klassenstufen, die in Präsenz unterrichtet werden, können auch anders gekoppelt werden, hier erhalten die Schulen schulorganisatorisch den nötigen Spielraum, um den Gegebenheiten vor Ort möglichst gut Rechnung tragen zu können.

• Der Präsenzunterricht soll in möglichst konstanten Gruppen (Kohortenprinzip) erfolgen.

• Vorrang haben die Fächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht sowie in Klassenstufe 4 die Vorbereitung auf den Übergang auf die weiterführende Schule. Sportunterricht findet nicht statt.

• Der Präsenzunterricht soll jeweils mindestens 10 Unterrichtsstunden pro Woche umfassen, gerne aber auch mehr, wenn dies die Schule ermöglichen kann. Ergänzt wird der Präsenzunterricht durch Lernmaterialien für alle Klassenstufen im Fernlernen.

• Es wird weiterhin eine Notbetreuung geben für diejenigen Kinder, die jeweils nicht im Präsenzunterricht sind und Anspruch auf Notbetreuung haben.

• Für die Schülerinnen und Schüler besteht weiterhin keine Präsenzpflicht, das heißt, die Eltern können wie bisher darüber entscheiden, ob die Schulpflicht in Präsenz oder im Fernlernen erfüllt wird.

Wechselunterricht auch für Abschlussklassen
Schülerinnen und Schüler, die in diesem Jahr ihre Abschlussprüfungen ablegen, werden von 22. Februar 2021 an ebenfalls im Wechsel von Präsenz- und Fernunterricht unterrichtet. Die Schulen entscheiden dabei selbst über den Umfang des Präsenzangebots.

Gezielte Fördermöglichkeit für Schülerinnen und Schüler
Wie bereits im vergangenen Jahr sollen die Schulen ab 22. Februar auch wieder einzelne Schülerinnen und Schüler in den Präsenzunterricht einbeziehen können, die über den Fernunterricht nicht erreicht werden konnten oder Schwierigkeiten beim Fernlernen haben. Diese Möglichkeit gilt sowohl in den Grundschulen wie auch an den weiterführenden und den beruflichen Schulen.“

Stadt Mannheim

Kitas kehren zurück zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen
Zum 22. Februar endet die Notbetreuung in den Kindertagestätten. Auf Beschluss der Landesregierung findet wieder ein „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ statt. Der Besuch der Kindertagesstätten steht damit allen Kindern wieder offen. Allerdings sind hierbei strenge Vorgaben des Infektionsschutzes beachten. Dies dient dem gesundheitlichen Schutz und der Fürsorge für Kinder, Eltern und Personal.

Die Öffnungszeiten der städtischen Kindertagesstätten sind von Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 16 Uhr bzw. 8 bis 16.30 Uhr, freitags sind sie bis maximal 16 Uhr geöffnet. Damit kann das Betreuungsangebot fast vollständig angeboten werden, lediglich die Randzeiten sind geringfügig eingeschränkt.

„Wir freuen uns, dass die Infektionszahlen sinken. Allerdings müssen nach wie vor alle Beteiligten große Sorgfalt walten lassen, um ein erneutes Ansteigen der Infektionen zu verhindern. Wir bitten deshalb die Eltern, die Infektionsschutzvorgaben der Kitas und die Einhaltung der AHA-Regeln sorgfältig zu beachten. Die Öffnung der Kitas für alle Kinder sollte nicht zu dem Fehlschluss verleiten, wir könnten in allen anderen Bereichen des Lebens nun auf Kontaktreduzierungen verzichten – im Gegenteil. Bitte lassen Sie uns alle verantwortungsbewusst handeln und unsere Kontakte weiterhin weitgehend reduzieren. Dadurch können wir alle einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie leisten. Bitte schicken Sie Ihr Kind zudem nicht in die Kita, wenn es erkrankt ist. Ihr Kind sollte 24 Stunden symptomfrei sein, ehe es wieder eine Einrichtung besuchen kann“, appelliert die Leiterin des Fachbereichs Kindertagestätten, Sabine Gaidetzka, an die Eltern.

Kindertagespflege kehrt zurück zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen
Ab dem 22. Februar gilt ebenso für die Angebote der Kindertagespflege die Rückkehr zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen. Kinder in Kindertagespflege können nun wieder von ihrer Kindertagespflegeperson unter Einhaltung der strengen Vorgaben des Infektionsschutzes betreut werden. Diese Vorgaben dienen dem gesundheitlichen Schutz und der Fürsorge für Kinder, Eltern und Kindertagespflegepersonen. Aus diesem Grund ist es notwendig, dass die pandemieeindämmenden Maßnahmen von allen konsequent eingehalten werden. Für Kindertagespflegeperson bedeutet dies, die stetige Anpassung und Einhaltung des Hygienekonzepts der Kindertagespflegestelle an die aktuellen Schutzhinweise für die Betreuung in Kindertagespflege und Kindertageseinrichtungen während der Corona-Pandemie. Die aktuelle Version erhalten Sie unter dem folgenden Link: www.kvjs.de/fileadmin/dateien/jugend/Kindertageseinrichtungen/aktuelle_gesetzliche_vorgaben/2021_01_18_Schutzhinweise_fuer_Kindertageseinrichtungen_KVJS_UKBW_LGA.pdf

Für Fragen steht der Fachdienst Kindertagespflege gerne zur Verfügung. Die Servicestelle ist von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und zusätzlich am Mittwoch von 14 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer: 0621 – 293 3734 zu erreichen oder per E-Mail an: kinder.tagespflege@mannheim.

Schulkindbetreuung

Es wird weiterhin eine Notbetreuung geben für diejenigen Kinder der Klassenstufen 1 bis 4, die jeweils nicht im Präsenzunterricht sind und Anspruch auf Notbetreuung haben.
Anspruch auf eine solche haben:

• „Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte bzw. die oder der Alleinerziehende von ihrem Arbeitgeber am Arbeitsplatz als beruflich unabkömmlich gelten oder ein Studium absolvieren oder eine Schule besuchen, sofern sie die Abschlussprüfung im Jahr 2021 anstreben. Dies gilt für Präsenzarbeitsplätze ebenso wie für Home-Office-Arbeitsplätze“ sowie
• Kinder, bei denen der Besuch der Einrichtung zum Schutz des Kindes erforderlich ist
• sonstige schwerwiegende Gründe.

Die entsprechenden Formulare finden sich hier: https://www.mannheim.de/de/informationen-zu-corona/service-waehrend-corona/notbetreuung

Kinder-Betreuungsgebühren
Derzeit wird geprüft, wie mit den Betreuungsgebühren für den Februar umgegangen werden soll, hierfür wird noch um etwas Geduld gebeten. Final muss hierüber der Gemeinderat entscheiden, die nächste Sitzung findet am 16. März statt.

Quelle: Presseinformation der Stadt Mannheim vom 18.02.2021

Öffnung der Grundschulen, Kitas und Einrichtungen der Kindertagespflege zum 22. Februar 2021

Auf Basis des Bund-Länder-Beschlusses vom 10. Februar 2021 plant die baden-württembergische Landesregierung, die Grundschulen und Grundstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) von 22. Februar 2021 an wieder schrittweise für den Präsenzunterricht zu öffnen. Auch die Kitas und Einrichtungen der Kindertagespflege sollen ab dem 22. Februar 2021 zu einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zurückkehren. Die Schulen und Einrichtungen sind heute auf direktem Wege über diese Entscheidung informiert worden. „Die Entscheidung, die Grundschulen und Kitas wieder zu öffnen, ist ein wichtiger Schritt für die Familien im Land, die in der aktuellen Situation eine enorme Last tragen“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Sie werbe bereits seit vielen Wochen für diesen Schritt und habe ihre differenzierte Haltung bei diesem sensiblen und wichtigen Thema deutlich zum Ausdruck gebracht. Die Ministerin ergänzt: „Auch vor dem Hintergrund der Studienlage und der Einschätzung von Virologen, dass Kinder im Alter bis zehn oder zwölf Jahren keine Treiber der Pandemie und seltener mit dem Corona-Virus infiziert sind, können wir diesen Schritt nun gehen.“ Perspektivisch beabsichtige das Land, in einem nächsten Schritt auch an den weiterführenden Schulen Präsenzunterricht im Wechselmodell anzustreben – sofern es das Infektionsgeschehen zulasse.

Für die Kindertageseinrichtungen und die Einrichtungen der Kindertagespflege bedeutet dies, dass sie ab 22. Februar 2021 keine Notbetreuung mehr anbieten müssen. Für sie gelten wieder die gleichen Regeln für den Betrieb, die vor der Schließung der Einrichtungen maßgeblich waren, wie etwa eine möglichst konstante Gruppenzusammensetzung und weitere Maßnahmen, die in den gemeinsamen Schutzhinweisen der Unfallkasse Baden-Württemberg, des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg und des Kommunalverbands Jugend und Soziales Baden-Württemberg enthalten sind.

Konzept für den Wiedereinstieg im Überblick

Das Konzept für den Wiedereinstieg in den Präsenzbetrieb an den Grundschulen sowie den Grundstufen der SBBZ ist angelehnt an die Regelungen für den Wiedereinstieg nach dem ersten Lockdown im vergangenen Jahr zum Ende der Pfingstferien. Damit können die Schulen bei ihren Planungen auf die organisatorischen Erfahrungen zurückgreifen, als dieses Modell bereits an den Grundschulen erfolgreich umgesetzt wurde.

  • An den Grundschulen soll ab dem 22. Februar 2021 ein Wechselbetrieb mit je zwei Klassenstufen pro Woche starten. Zwei Klassenstufen sollen dabei jeweils in die Präsenz kommen, die beiden anderen Klassenstufen lernen von zu Hause aus. Dabei sollen die Klassen, die im Präsenzunterricht an den Schulen sind, jeweils geteilt werden.
  • Beispielsweise könnten in der letzten Februarwoche die Klassenstufen 1 und 3 und in der ersten Märzwoche die Klassenstufen 2 und 4 Präsenzunterricht erhalten. Die zwei Klassenstufen, die in Präsenz unterrichtet werden, können auch anders gekoppelt werden, hier erhalten die Schulen schulorganisatorisch den nötigen Spielraum, um den Gegebenheiten vor Ort möglichst gut Rechnung tragen zu können.
  • Der Präsenzunterricht soll in möglichst konstanten Gruppen (Kohortenprinzip) erfolgen.
  • Vorrang haben die Fächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht sowie in Klassenstufe 4 die Vorbereitung auf den Übergang auf die weiterführende Schule. Sportunterricht findet nicht statt.
  • Der Präsenzunterricht soll jeweils mindestens 10 Unterrichtsstunden pro Woche umfassen, gerne aber auch mehr, wenn dies die Schule ermöglichen kann. Ergänzt wird der Präsenzunterricht durch Lernmaterialien für alle Klassenstufen im Fernlernen.
  • Es wird weiterhin eine Notbetreuung geben für diejenigen Kinder, die jeweils nicht im Präsenzunterricht sind und Anspruch auf Notbetreuung haben.
  • Für die Schülerinnen und Schüler besteht weiterhin keine Präsenzpflicht, das heißt, die Eltern können wie bisher darüber entscheiden, ob die Schulpflicht in Präsenz oder im Fernlernen erfüllt wird.

Wechselunterricht auch für Abschlussklassen

Schülerinnen und Schüler, die in diesem Jahr ihre Abschlussprüfungen ablegen, werden von 22. Februar 2021 an ebenfalls im Wechsel von Präsenz- und Fernunterricht unterrichtet. Die Schulen entscheiden dabei selbst über den Umgang des Präsenzangebots.

Gezielte Fördermöglichkeit für Schülerinnen und Schüler

Wie bereits im vergangenen Jahr sollen die Schulen ab 22. Februar auch wieder einzelne Schülerinnen und Schüler in den Präsenzunterricht einbeziehen können, die über den Fernunterricht nicht erreicht werden konnten oder Schwierigkeiten beim Fernlernen haben. Diese Möglichkeit gilt sowohl in den Grundschulen wie auch an den weiterführenden und den beruflichen Schulen.

Ausstattung der Grundschulen mit Schutzmasken

Nachdem das Sozialministerium am 21. Januar 2021 kurzfristig mitgeteilt hatte, dass die Schutzmasken des Typs KN95 von der DEKRA GmbH qualitätsgeprüft sind, hat das Kultusministerium umgehend alle Schritte eingeleitet, um den Versand an die Grundschulen zu veranlassen, um das dortige Personal auszustatten. Die Schutzmasken, die dabei an die Grundschulen gehen, sind laut Sozialministerium als uneingeschränkt tauglich für den Einsatz in den Schulen beurteilt worden. Die Versandaktion an die rund 2.500 Grundschulen in öffentlicher und privater Trägerschaft im Land ist so gut wie abgeschlossen. Eine Maskenpflicht im Unterricht an den Grundschulen wird seitens der Landesregierung allerdings weiterhin nicht angestrebt – aus pädagogischen und wissenschaftlich begründeten infektiologischen Gründen. Freiwillig kann eine Maske aber selbstverständlich getragen werden.

Mehr Testungen für das Personal an Kitas und Schulen

„Der Gesundheitsschutz in den Einrichtungen hat eine hohe Priorität für uns. Ich verstehe die Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher, die sich Sorgen wegen eines Infektionsrisikos machen. Leider wird sich die Corona-Situation erst nachhaltig entspannen, wenn wir beim Impfen entscheidend vorangekommen und viele Menschen geschützt sind. Bis es so weit ist, müssen wir deshalb wesentlich mehr testen als bislang“, sagt Eisenmann. Die Ministerin hatte deshalb in den vergangenen Wochen innerhalb der Landesregierung intensiv für einen Strategiewechsel beim Testkonzept des Landes und insbesondere für niederschwellige und anlasslose Testangebote – gerade für Beschäftigte an Kitas, in der Kindertagespflege und an Schulen – geworben. Vergangene Woche haben sich Kultusministerin Eisenmann und Gesundheitsminister Lucha darauf geeinigt, dass das Personal an Schulen, Kitas und in der Kindertagespflege, sich zunächst bis zu den Osterferien zweimal pro Woche mittels Schnelltests anlasslos testen lassen kann. „Regelmäßige, anlasslose Schnelltests sind ein zentraler Schlüssel, um schrittweise wieder zu mehr Normalität an Kitas und Schulen zu kommen. Gerade auch wegen der Mutanten ist für mich klar, dass ein Strategiewechsel bei den Corona-Testungen zwingend erforderlich ist. Wir müssen die Prävention stärken und es schaffen, infizierte Menschen, die keine Symptome haben, von gesunden Menschen zu trennen. Das schaffen wir nur, indem wir regelmäßig und anlasslos testen. Über dieses Ziel besteht nun erfreulicherweise Konsens innerhalb der Landesregierung“, so Eisenmann.

Die Schnelltests sollen laut Sozialministerium über die bestehenden Strukturen bei Ärzten und Apotheken in Anspruch genommen werden können. Gesundheitsminister Lucha hat in diesem Kontext zugesichert, bis zum Ende der Faschingswoche hierfür eine verlässliche und landesweit verfügbare Infrastruktur zu gewährleisten. „Da uns zahlreiche Rückmeldungen vorliegen, dass die bisherige Struktur des Testangebots nicht flächendeckend funktioniert und Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher bereits heute Schwierigkeiten haben, ihre Berechtigungsscheine für anlasslose Schnelltests konkret einzulösen, schlagen wir vor, kommunale Testzentren einzurichten“, so Eisenmann. Zahlreiche Kommunen haben sich hier bereits auf den Weg gemacht, solche Testzentren einzurichten, andere stehen in den Startlöchern. Dieser Weg hätte auch den weiteren Vorteil, dass dann auch weiteren Berufsgruppen Testangebote gemacht werden könnten.

Schnelltests auch über „Corona-Schulbudget“ förderfähig Ministerin Eisenmann hat zudem jüngst veranlasst, dass Schnelltests in die Förderliste für das „Corona-Schulbudget“ aufgenommen wurden. Mit diesem Investitionsprogramm stellt das Kultusministerium allen öffentlichen und privaten Schulen in Baden-Württemberg schulbezogene Budgets in Höhe von insgesamt 40 Millionen Euro zur Verfügung. Mit diesem Budget können die Schulen in Maßnahmen investieren, die ihnen helfen, gut durch die Corona-Pandemie zu kommen. Die Schulträger können damit nun bei Bedarf auch zusätzliche Schnelltests für ihre Schulen finanzieren.

Pressemitteilungen des Kultusministeriums vom 11. Februar 2021

EIN KIND. EIN TABLET. EINE CHANCE.

Zum Spenden mit Kreditkarte wählen Sie einfach diesen Knopf aus:

Sehr geehrte Damen und Herren,

durch den Digitalpakt können nur einige wenige Schüler:innen mit einem Tablet oder Laptop, für das digitale Lernen, ausgestattet werden.

Leider reichen die Mittel bei Weitem nicht aus, um alle Schüler:innen in Mannheim mit einem funktionierenden und geeigneten Gerät zu versorgen.

In der Regel müssen sich mehrere Kinder zusammen mit ihren Eltern ein Gerät teilen. Teilweise verfügen Familien nur über ein Smartphone, welches für eine Beteiligung am digitalen Unterricht nicht geeignet ist.

Durch die Pandemie und die Schulschließungen kann man nicht mehr von Chancengleichheit sprechen. Kinder aus finanziell benachteiligten Familien können nicht oder nur eingeschränkt am Unterricht teilnehmen. Die Bildungsschere geht immer weiter auseinander!

20,3%* aller Kinder in Mannheim, das bedeutet jedes fünfte Kind unter 15 Jahren, zählen als bedürftig. Laut einer aktuellen Erhebung fehlen in Mannheim noch mindestens 3.000 Tablets / Laptops, für die keine finanziellen Mittel vom Bund, vom Land oder von der Stadt Mannheim zur Verfügung stehen.

Nur gemeinsam mit Ihnen können wir dazu beitragen, weiteren Schüler:innen das digitale Lernen zu ermöglichen und so ihr Recht auf Bildung und Teilhabe zu wahren!

Daher rufen wir zum Schenken auf, um allen Schüler:innen eine Chance zu geben.

Was können Sie tun?

Sie haben

•            ein iPad, iPad Air, iPad Mini, iPad Pro (ab 2015)

oder

•            ein Surface GO, Surface Pro, Surface Book (ab 2015)

oder

•            einen Laptop (ab 2015) mit Windows 10 oder macOS (ab Mojave 10.14)

und sind bereit, dieses Gerät einem Kind zu schenken, um ihm den Zugang zum Unterricht zu ermöglichen.

Nehmen Sie Kontakt zu uns (chance@geb-mannheim.de) auf!
Wir werden die Geräte in Zusammenarbeit mit den Klassenlehrer:innen an die Schüler:innen ausgeben, die keine Möglichkeit haben am digitalen Unterricht teilzunehmen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nur Geräte mit den oben genannten Mindestvoraussetzungen annehmen können. Leider sind ältere oder andere Geräte oftmals nicht geeignet.

Alternativ können Sie diese Hilfsaktion auch unterstützen mit einer Überweisung an den Gesamtelternbeirat der Stadt Mannheim,

IBAN DE79100333002626459201, bei der Santander Bank

oder gebührenfrei („Geld an einen Freund senden“) per PayPal an chance@geb-mannheim.de

Bitte verwenden Sie als Vermerk bzw. Mitteilung „Ein Kind. Ein Tablet. Eine Chance.“.

Ihre Unterstützung hilft, die Chancengleichheit wiederherzustellen –

EIN KIND. EIN TABLET. EINE CHANCE.

Wir danken für Ihre Unterstützung!

Mit hoffnungsvollen Grüßen

Thorsten Papendick
Vorsitzender des Gesamtelternbeirats² der Stadt Mannheim

*Quelle: Sozialatlas der Stadt Mannheim, aktuelle Fassung von 2017

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Schulen – Videokonferenz am Samstag, den 20.02.2021 um 20.00 Uhr

Liebe Eltern der Mannheimer Schülerinnen und Schüler,

wir, der Gesamtelternbeirat² der Stadt Mannheim, möchten Sie alle zu einem Dialog mit uns und gleichzeitig zu einem Austausch untereinander einladen.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Schulen ist enorm. Fernunterricht, Wechselunterricht, Hybridunterricht und ganz schick Homeschooling ist vor allem eins: Eine unzureichende Behelfslösung.

Mangelnde technische Ausstattung der Schulen und Familien und ein fehlendes Gesamtkonzept lassen uns alle mit vielen Fragen allein.

  • Wie kann mein Kind den Anschluss halten,
  • wenn ich bei der Bearbeitung der Wochenpläne nicht helfen kann,
  • wenn wir nicht ausreichend technisch ausgestattet sind?
  • Wird es Förderunterricht geben?
  • Was bedeutet es, wenn auf einmal der Bildungsplan verkürzt wird?
  • Können schriftliche Leistungen überhaupt erhoben werden?
  • Wie geht es denjenigen Schülerinnen und Schülern, die sich im Moment auf einen Schulabschluss vorbereiten?

Lassen Sie uns gemeinsam unsere drängendsten Fragen sammeln und an die verantwortlichen Stellen adressieren.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung / Registrierung zur Veranstaltung unter dem Link
https://aufbruchbildung.de/geb-mannheim/

Bei technische Fragen oder Schwierigkeiten bei der Anmeldung / Registrierung stehen wir Ihnen unter der E-Mail Adresse support@geb-mannheim.de helfend zur Seite.

Wichtige Informationen zur Veranstaltung:
Mit der Anmeldung können Sie eine Lobby betreten.
In dieser wird ein nicht öffentlicher YouTube-Livestream angezeigt.
In der Lobby wir Ihnen auch angezeigt, welche anderen Teilnehmer*innen den Stream anschauen und es steht ein Chat für Fragen zur Verfügung.
Unterhalb des Livestreams können Sie per Button auf das Podium kommen.
Das Podium ist ein Jitsi-Meet-Server, der seinen Inhalt (Video und Audio) nach YouTube in den Livestream überträgt.
Mit dem Betreten des Podiums stimmen Sie also der Aufzeichnung Ihres Podiumauftritts per Video und Audio zu.
Sie betreten das Podium OHNE aktiviertes Mikrofon und OHNE aktivierte Kamera und müssen diese beiden dann in Jitsi-Meet einschalten.
Nur so können die Eltern in der Lobby Sie sehen und hören.
.

Podcast: Gesamtelternbeiratsvorsitzender bei „Mensch Mannheim“

https://mensch-mannheim.podigee.io/16-neue-episode

Für Familien ist die Pandemie eine enorme Belastung. Schulen und Kitas sind geschlossen, die Familien müssen ohne strukturierte Hilfe klarkommen – und das seit Monaten. Thorsten Papendick versteht sich als Stimme der Eltern. Er ist Gesamtelternbeiratsvorsitzender und vertritt in dem Amt seit 2017 die Interessen der Eltern aller Mannheimer Schulen. „Das Telefon steht nicht still. Die E-Mails stapeln sich“, berichtet Papendick im Podcast „Mensch Mannheim“ über seinen momentanen Alltag. Das Ehrenamt sei ein Fulltime-Job geworden, sagt Papendick, der vier Kinder hat und in der Finanzdienstleistung tätig ist.

Der Druck steige immens im Lockdown, sagt er. Es seien so viele verzweifelte Hilferufe, „dass ich selber teilweise fix und fertig bin und ich nicht weiß, was ich tun kann“. Er rede mit den Eltern, er versuche sie zu beruhigen und zu unterstützen. „Aber unsere Mittel sind größtenteils tatsächlich erschöpft.“ Man habe bis heute das Gefühl, dass das Kultusministerium auf die Sorgen der Eltern nicht eingehe. Der Wahlkampf behindert seiner Meinung nach konstruktive Lösungen.

Allein an den Mannheimer Schulen seien unzählige Lernplattformen im Einsatz. „Manches funktioniert gut, vieles funktioniert schlecht oder gar nicht – bis heute nicht.“ Er fordert eine „ganz klare Linie“ vom Kultusministerium, wie Unterricht zuhause stattfinden soll. Dabei kennt Papendick etliche Beispiele von sehr engagierten Lehrkräften, die über das Normalmaß hinaus sich für die Kinder engagieren. Doch er weiß auch von Lehrerinnen und Lehrern, bei denen zu wenig passiert.

Daher will er endlich Pläne von der Politik sehen: Wie geht es weiter in der Schule unter Pandemiebedingungen? Doch die gebe es nicht, so Papendick. „Nachfragen werden mit Schweigen beantwortet.“ Jüngere Schüler sollten zuerst wieder in den Präsenzunterricht zurückkehren, ist er überzeugt. Papendick hat auch einen Tipp für Familien, in denen es auch mal knirscht „Rausgehen an die frische Luft, durchatmen, dem Konflikt kurz aus dem Weg gehen, dann wieder beruhigt zurückgehen.“ Das höre sich leichter an, als es in der Praxis sei, gibt er zu.

Autor: Karsten Kammholz

© Mannheimer Morgen, Samstag, 06.02.2021

Jobcenter unterstützt Schüler*innen bei der Anschaffung von Endgeräten

Die Bundesregierung hat zusätzliche Unterstützung für Schüler*innen aus bedürftigen Familien beschlossen: Die Jobcenter übernehmen künftig bis zu 350 Euro der Kosten für die Anschaffung digitaler Endgeräte.
 
Für Familien mit geringem Einkommen ist die Anschaffung eines Laptops oder Tablets oft eine nicht zu verkraftende finanzielle Belastung. Um allen Schüler*innen die Teilnahme an Fernlernangeboten zu ermöglichen, stellte das Land den Schulen Mittel zur Anschaffung einer begrenzten Anzahl an Leihgeräten zur Verfügung. Wo dieses Kontingent nicht ausreicht, gewährt der Gesetzgeber nun eine Beihilfe für Familien im Sozialleistungsbezug. Voraussetzung ist, dass die digitalen Endgeräte für die Teilnahme am pandemiebedingten Distanzunterricht notwendig sind. Da ein solcher Bedarf nur vor Ort in den Schulen festgestellt werden kann, ist eine Bestätigung durch Schulleitungen oder Lehrkräfte notwendig.
 
Das Jobcenter und der Fachbereich Bildung der Stadt Mannheim stehen hierzu in enger Abstimmung und haben bereits die Schulen informiert. Für Fragen zu der neuen Unterstützung steht das Jobcenter Mannheim Schulen gerne zur Verfügung.