Erfolgreiche Realisierung einer Notbetreuungsgruppe an der Eugen-Neter-Schule

Es kam inzwischen zu dem Angebot, zumindest jene Erziehungsberechtigten zu entlasten, die aufgrund ihrer arbeitsvertraglichen Unabkömmlichkeit an zwei Tagen, die Unterrichtszeit, um je eine auf dann wenigstens 32 Wochenstunden zu erhöhen. Auch die Fahrten mit dem Bus zum Schulende wurden organisiert. Voraussetzung für einen Platz in der Notbetreuung ist allerdings, dass beide Elternteile zu diesen Zeiten unabkömmlich von der Arbeit sind. Auch Alleinerziehende finden Berücksichtigung.

Voraussichtlich ab Ende März wird die prekäre Unterversorgung mit Lehrerstunden an der Eugen-Neter-Schule – mit Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung – im Stammhaus Blumenau für 15 Familien endlich besser. Die Erziehungsberechtigten der Schüler: innen waren aufgrund der mangelnden Versorgung mit Lehrer: innen an ihrer Schule im Schuljahr 2021/2022 plötzlich damit konfrontiert worden, dass nicht mehr wie gehabt 34, sondern nur noch 30 Wochenstunden abgedeckt werden konnten. Dies brachte die Familien in große Bedrängnis, da die Vereinbarkeit von Familie und Beruf damit gefährdet war.

Ein erster runder Tisch, der im November auf Bestreben von Elternvertreter: innen und dem Gesamtelternbeirat mit der Schulleitung und den bildungspolitischen Sprecher:innen der Fraktionen des Gemeinderates abgehalten worden war, führte zunächst leider zu keiner Lösung bezüglich des Problems der fehlenden Betreuungskapazitäten.

Mit dem zweiten Treffen Anfang 2022 in größerer Runde zusätzlich mit Vertreter: innen des staatlichen Schulamts, dem Fachbereichsleiter Bildung der Stadt Mannheim Herrn Jahre, dem GEB, vertreten durch Thorsten Papendick, sowie dem Landtagsabgeordneten aus Mannheim Stefan Fulst-Blei (MdL, SPD) und Herrn Thomas Poreski (MdL, DIE GRÜNEN), wurde eine kleine Lösung gefunden.

Es kam inzwischen zu dem Angebot, zumindest jene Erziehungsberechtigten zu entlasten, die aufgrund ihrer arbeitsvertraglichen Unabkömmlichkeit an zwei Tagen, die Unterrichtszeit, um je eine auf dann wenigstens 32 Wochenstunden zu erhöhen. Auch die Fahrten mit dem Bus zum Schulende wurden organisiert. Voraussetzung für einen Platz in der Notbetreuung ist allerdings, dass beide Elternteile zu diesen Zeiten unabkömmlich von der Arbeit sind. Auch Alleinerziehende finden Berücksichtigung.

Auch wenn auf diese Weise vorerst maximal 15 Not-Betreuungsplätze für die gesamte Schule angeboten werden können, so ist dies ein erster Schritt in die richtige Richtung, kommentiert Papendick zuversichtlich.

„Wenigstens diesen Familien konnten wir schon helfen, jetzt hoffen wir, dass zeitnah mehr Lehrkräfte zur Verfügung stehen, und auch in Mannheim eingesetzt werden!“

Corona – Ergänzung zum Handlungsleitfaden

Flexibilität für Schulleitungen eingeräumt

Bei einem Ausbruchsgeschehen können auch schulorganisatorische Gründe greifen, die es notwendig machen, eine Klasse vorübergehend im Fernunterricht zu unterrichten. Das Kultusministerium hat nach Rückmeldungen aus der Praxis den Schulen Entscheidungsspielräume innerhalb eines angemessenen Rahmens bezüglich der Unterrichtsgestaltung gegeben.

Diese sehen vor: Sofern der Präsenzunterricht auch unter Ausschöpfung aller zur Verfügung stehenden Ressourcen aus schulorganisatorischen Gründen nicht mehr vollständig sichergestellt werden kann, können Schulen vorübergehend für einzelne Klassen, Lerngruppen, Bildungsgänge oder auch die gesamte Schule zu Fernunterricht oder Hybridunterricht (Kombination aus Präsenz- und Fernunterricht) wechseln.

Quelle: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/keine-komplette-quarantaene-bei-groesseren-ausbruchsgeschehen-in-schule-und-kita/

Corona – Neuer Handlungsleitfaden für Schulen und Kitas

Neuer Handlungsleitfaden für Schulen und Kitas / Keine Absonderung ganzer Gruppen und Klassen mehr/ Keine Kontaktpersonennachverfolgung mehr durch Gesundheitsamt / weiterhin 5-tägige Testpflicht bei positiven Fällen

Gestern Abend hat das Sozialministerium Baden-Württemberg einen neuen Handlungsleitfaden Schule und Kita mit Wirkung zum 1. Februar an die Gesundheitsämter im Land verschickt. Darin wird die Einstufung von Kontaktpersonen im Schul- und Kitaumfeld geregelt.

Im Interesse eines möglichst verlässlichen Schulunterrichts in Präsenz und Regelbetrieb in den Kinderbetreuungseinrichtungen sollen ab sofort die dargestellten Vorgehensweisen Anwendung finden. Die Empfehlungen basieren auf den geltenden Regelungen in der Corona-Verordnung Absonderung, Verordnung des Kultusministeriums über den Schulbetrieb unter Pandemiebedingungen und Verordnung über den Betrieb der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen unter Pandemiebedingungen.

Zur Vereinheitlichung des Vorgehens bei Auftreten eines Infektionsfalles im Schul- und Kitaumfeld gilt daher ab sofort:

Die Absonderung der gesamten Klasse oder Gruppe bei Vorliegen eines „relevanten Ausbruchsgeschehens“ (mindestens 5 Fälle, bzw. bei Gruppen unter 25 Personen 20 Prozent der Gruppe) findet nicht mehr statt.
 
– Ausschließlich positiv getestete Schülerinnen und Schüler und Kinder in Kinderbetreuung müssen sich in häusliche Absonderung begeben. Durch die seriellen Testungen im Schul- und Kindergartensetting kann das Infektionsrisiko weiter reduziert werden, da dadurch infizierte Personen frühzeitig erkannt werden können, bevor es zu relevanten Expositionen kommt.
 
– Eine Kontaktpersonennachverfolgung und Absonderung ganzer Klassen oder Gruppen in den Einrichtungen sowie die zugehörigen Ermittlungen der Gesundheitsämter entfallen.
 
– Es gilt weiterhin eine 5-tägige Testpflicht für Schülerinnen und Schüler und Kitakinder, wenn ein positiver Fall in der Gruppe auftritt.
 
– Liegt kein nachgewiesener Coronafall (Schnelltest / PCR Test) in einer Gruppe vor, besteht weiterhin eine dreimalige Testpflicht pro Woche.
 
– Für Kinder, die mit positive getesteten Personen in einer Kindergruppe zusammen gewesen sind und sich deshalb in Quarantäne befinden, gilt ab sofort keine Absonderung mehr bzw. ist diese aufgehoben, sofern sie selbst kein positives Testergebnis haben.

Kinder und Jugendliche im Schul- und Betreuungskontext werden daher nur noch abgesondert, wenn bei ihnen ein positiver Testnachweis vorliegt. Es kann somit für nicht positiv getestete Kinder und Jugendliche eine durchgängige Beschulung, bzw. Betreuung aufrechterhalten werden. Zudem wird eine wiederholte Absonderung einer Klasse durch nachfolgend positiv getestete Schüler vermieden.

Die Empfehlungen aus dem neuen Handlungsleitfaden werden ab sofort auch in Mannheim umgesetzt, die Schul- und Kita-Leitungen wurden heute bereits informiert. Der Handlungsleitfaden findet sich hier: Coronavirus_Handlungsleitfaden_Schule-Kita_LGA_220201.pdf

Eine Mitteilung des Landes hierzu findet sich hier: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/keine-komplette-quarantaene-bei-groesseren-ausbruchsgeschehen-in-schule-und-kita/

Quelle: Stadt Mannheim – Aktuelle Meldung zu Corona 02.02.2022

Einladung zur Vollversammlung am 4. Dezember um 18.00 Uhr

Liebe Eltern,

wir laden Sie herzlich ein zur

1. Vollversammlung im Schuljahr 2021 / 2022
am Samstag, den 4. Dezember 2021 von 18.00 – 21.00 Uhr.

Die Veranstaltung findet „online“ statt.

Hauptthemen des Abends:
•    Lernlücken sind nicht alles – welchen psychosozialen Belastungen sind unsere Kinder durch die Corona-Pandemie verstärkt ausgesetzt? Gibt es ausreichend Hilfsangebote?
•    Ist die Lehrerversorgung so schlecht wie schon lange nicht mehr?
Folgende weitere Themen möchten wir vorstellen und sehr gerne mit Ihnen besprechen:
•    Rückblick und Ausblick auf die Arbeit des Gesamtelternbeirats
„Luftfilter in Schulen, jetzt!“ 2.0
•    Vorstandswahlen
•    Ihre Fragen und Anregungen

Wir freuen uns Herrn Hansjörg Tenbaum, stellv. Leiter der Psychologischen Beratungsstelle für Erziehungs-, Paar- und Lebensfragen der Ev. Kirche in Mannheim, Frau Dr. Susanne Aschhoff, MdL (Fraktion GRÜNE im Landtag von Baden-Württemberg) und Herrn Dr. Stefan Fulst-Blei, MdL (SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg) zu dieser Veranstaltung als Referent:in und Gast begrüßen zu dürfen.

Wir bitten Sie dem nachfolgenden Link zu folgen, uns Ihre Kommunikationsdaten zur Verfügung zu stellen und sich direkt für die Veranstaltung (Zoom & YouTube) anzumelden:
https://aufbruchbildung.de/geb-mannheim/konferenz-06/
Eine E-Mail, mit den Zugangsdaten zur Veranstaltung, erhalten Sie dann 2 Stunden vor Veranstaltungsbeginn.

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Papendick
Vorsitzender des Gesamtelternbeirats² der Stadt Mannheim

WICHTIGER HINWEIS:
Wir bitten um Ihre Spende an den GEB² Mannheim unter der
IBAN DE79 1003 3300 2626 4592 01

oder gebührenfrei („Geld an einen Freund senden“) per
PayPal an spende@geb-mannheim.de

JEDER EURO HILFT! HERZLICHEN DANK FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG!

Pilotprojekt mit PCR-Lolli-Tests

Pilotprojekt mit PCR-Lolli-Tests in Zusammenarbeit mit dem CoVLAB

Pool-Testungen an sechs Mannheimer Schulen

Diese Woche startet die Stadt Mannheim einen Pilotversuch an zunächst sechs Grundschulen mit sogenannten PCR-Lolli-Tests, um Erfahrungen zu Implementierbarkeit und Praxistauglichkeit von PCR-Pooltestungen an Schulen zu gewinnen. Neben einer unkomplizierteren Handhabung der Tests für die Nutzer*innen spricht das sicherere Testergebnis für ein solches Verfahren.

„Die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus ist nach wie vor gegeben. Das Impfen und das Testen werden daher eine entscheidende Rolle spielen, um den Schulunterricht in Präsenz auch weiterhin ermöglichen zu können und Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und zu durchbrechen. Die Lolli-Pooling-Methode leistet hierzu einen wertvollen Beitrag. Wir freuen uns, diese nun in Mannheim umsetzen zu können, und dass wir mit dem CoVLAB der Baden-Württemberg Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum hierfür einen kompetenten und erfahrenen Labor-Partner gewinnen konnten“, betont Bildungs- und Gesundheitsbürgermeister Dirk Grunert.

Die Umsetzung funktioniert folgendermaßen: Zur Probeentnahme lutschen die Kinder kurz an einem „Watte-Lolli“, also einem medizinischen Wattestäbchen. Die Lollis aller Schüler*innen einer Klasse werden in einem Behälter gesammelt und unmittelbar danach gemeinsam im Analyselabor des CoVLAB ausgewertet. So können in kurzer Zeit alle Klassen einer Schule getestet werden. Nur wenn der „Pool“ positiv ist, ist anschließend eine erneute Einzeltestung aller Schüler*innen der entsprechenden Klasse mittels eines „Kau-Lollis“, eines Schwämmchens, auf dem das Kind eine Minute kaut, erforderlich. Das Neue und Besondere: Bei den Tests kommen erstmals die an der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) entwickelten Kauschwämmchen „ChewiFix“ zum Einsatz, die den Nasen-Rachen-Abstrich für den PCR-Test überflüssig machen. Es kann mehr Speichel aufnehmen als ein Wattestäbchen und ist somit zur genaueren Nachtestung besser geeignet. Seine Handhabung ist so einfach wie beim Lolli-Test: Auf dem Mundschwämmchen kauen die Testpersonen eine Minute lang intensiv und fahren damit an den Wangeninnenseiten auf und ab.

„Die neue Methode zur Probenentnahme mit ‚Watte-Lolli‘ haben wir in einer Studie mit den bisher üblichen Nasen-Rachen-Abstrichen verglichen“, berichtet der medizinisch-wissenschaftliche Leiter des CoVLAB und Direktor des Instituts für Klinische Chemie am Universitätsklinikum Mannheim, Professor Dr. med. Michael Neumaier, und erläutert: „Dabei sind die Testergebnisse dank der standardisierten Probenentnahme und der überlegenen PCR-Methode viel verlässlicher als die bisher üblichen Schnelltests.“

Weil die Proben sofort vor Ort im CoVLAB untersucht werden können, stehen die Ergebnisse noch am gleichen Schultag zur Verfügung. Mit seinem mobilen PCR-Hochleistungslabor und der neuen Teststrategie kann das CoVLAB bis zu 3.000 Schüler*innen an einem Tag testen.

Das Pilotprojekt ist zunächst bis zu den Herbstferien vorgesehen. Sofern sich die Pool-Tests bewähren, wird eine Ausweitung auch auf andere Schulen geprüft. Allen anderen Schulen stellt das Land auch weiterhin wie bisher Antigen-Schnelltests zur Verfügung.

Sechs Ganztagsgrundschulen nehmen an dem Pilotprojekt teil:
-Astrid-Lindgren-Schule
-Bertha-Hirsch-Schule
-Franklinschule
-Jungbuschschule
-Vogelstangschule
-Johannes-Kepler-Schule.

Quelle: Stadt Mannheim Presseinformation

Herzlich Willkommen – Vielen Dank – Luftfilter in Schulen JETZT

Liebe (stellv.) Elternbeiratsvorsitzende,
liebe Eltern,

herzlich Willkommen im neuen Schuljahr 2021 / 2022.

Die ersten beiden Wochen sind geschafft und unsere Kinder sind (hoffentlich) wieder gut in der Schule angekommen.

Die Corona-Pandemie bestimmt aber nach wie vor den Schulalltag; Maßnahmen für den Gesundheitsschutz, wie Maskentragen, Schnelltestungen und Abstand halten werden unsere Schülerinnen und Schüler noch eine lange Zeit begleiten.

Kinder sind in Schulen einer erhöhten Ansteckungsgefahr ausgesetzt, denn sie können in den nächsten Monaten noch nicht geimpft werden. Auch viele Eltern sind noch nicht geimpft und tragen damit das Risiko einer Ansteckung und eines schweren Krankheitsverlaufs. Gleichzeitig entstehen weiterhin neue Mutationen, die noch ansteckender sind als das ursprüngliche Virus. Long Covid-Erkrankungen und PIMS-Fälle mehren sich. Allein in der 1. Woche wurden bei mehr als 1.200 Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg eine Corona-Infektion nachgewiesen.

Eltern, Lehrerverbände, Schülerinnen und Schüler fordern bereits seit Herbst 2020 sichere Klassenzimmer.
Die Ausstattung aller Unterrichtsräume mit geeigneten mobilen Luftfiltern ist ein entscheidender Baustein.

Viele Eltern unterstützen bereits durch Ihre Unterschrift das Bürgerbegehren „Luftfilter in Schulen, jetzt!“. Vielen Dank!
Mehr Informationen finden Sie auf der Kampagnenseite https://www.luftfilter-in-schulen-jetzt.de

Bitte nutzen Sie die kommenden Elternabende dazu Unterschriften zu sammeln.
Das Unterschriftenblatt, einen Flyer und ein Plakat haben wir zum Download verlinkt.

Gemeinsam schaffen wir es alle Unterrichtsräume sicherer zu machen.

Herzliche Grüße
Thorsten Papendick
Vorsitzender des Gesamtelternbeirats² der Stadt Mannheim

Tägliche Testpflicht für Beschäftigte in Schulen und Kitas

Ab dem 13. September 2021 sind alle Beschäftigten in Schulen und Kitas verpflichtet, sich täglich testen zu lassen.

Die Testung hat vor Aufnahme des Dienstes zu erfolgen und soll im Fall eines Selbsttests vor Zeugen durchgeführt werden.

Durch einmaligen Nachweis ihres Impf- bzw. Genesenenstatus kann man sich von Testpflicht befreien lassen.

Zusätzlicher Antigentest für Kinder und Jugendliche

An Schulen sollen ab dem 27. September 2021 drei anstatt der bislang zwei Testungen pro Woche durchgeführt werden.

Die Testpflicht an Schulen betrifft Kinder und Jugendliche, die weder genesen noch geimpft sind.

Quelle: Schreiben KM BW vom 8. September 2021

Unterstützen Sie unser Bürgerbegehren „Luftfilter in Schulen, jetzt!“ damit endlich alle Unterrichtsräume mit Luftfiltern ausgestattet werden!