Der Gesamtelternbeirat der Stadt Mannheim geht leider mit einem schlechten Gefühl in die Sommerferien.

Der Gesamtelternbeirat der Stadt Mannheim geht leider mit einem schlechten Gefühl in die Sommerferien.

Das Kultusministerium veröffentlicht heute die Ergebnisse der „ersten“ Vollerhebung zur Unterrichtsversorgung.

Anstatt den massiven Unterrichtsausfall zur Kenntnis und sofort entsprechende Maßnahmen in Angriff zu nehmen kommen seitens des Kultusministeriums wieder nur Beschwichtigungen.

Warum verschließen Sie ihre Augen, Frau Ministerin Eisenmann? Ist Ihnen und der Regierung Bildung doch nicht wichtig?

Unsere Kinder haben ein Anrecht auf gute Bildung.

Tatsächlich fand in dieser einen Woche schulartübergreifend 10,4 Prozent der Unterrichts NICHT regulär statt.

Und diese ausgewählte Woche ist nicht repräsentativ.

In Wahrheit ist der Unterrichtsausfall an den anderen Wochen im Jahr noch viel schlimmer.

Die Schulen haben viel zu wenige VertretungslehrerInnen.

Gerade mal 1,5 Prozent vom Unterrichtsausfall wurde vertreten. Klassenzusammenlegung und Mehrarbeit sind leider die Regel.

Die Eltern und deren SchülerInnen werden von der Regierung nicht ernst genommen. Wann lösen sie ihre Wahlversprechen endlich ein?

Regulärer Unterricht kann nur mit einer 120 %igen Lehrerversorgung zum Schuljahresanfang stattfinden.

Der Gesamtelternbeirat der Stadt Mannheim fordert die massive Einstellung von VertretungslehrerInnen.

Bildung ist wichtig.

Frau Ministerin Eisenmann, wachen Sie auf!

https://www.km-bw.de/,Lde/5241077/?LISTPAGE=344894

Baden-Württemberg praktiziert an den Gymnasien eigentlich G7

Baden-Württemberg praktiziert an den Gymnasien eigentlich G7

Demnach fällt statistisch im Laufe der acht Jahre am Gymnasium ein komplettes Schuljahr durch Unterrichtsaufall weg. Faktisch rede man bei Schulsystems-Diskussionen nicht über G 8 oder G9 sondern über eine Schulwirklichkeit von G7.

Kathrin Grix (GEB Stuttgart) griff die Argumentation des GEB – und auch der Lehrerverbände – erneut auf und forderte eine 120-prozentige Unterrichtsversorgung, um den Entfall in den Griff zu bekommen.

Lehraufträge für Quereinsteiger, die berufliche Kompetenz der Elternschaft, Abschaffung der zweimonatigen Kündigung mit anschließender Neueinstellung für Lehramtskandidaten nach dem zweiten Staatsexamen seien sinnvolle Schritte für eine schnelle Änderung der Versorgungs-Situation.

Diese müssten alle dasselbe Ziel haben: Die Unterrichtsversorgung an den Schulen des Landes auf den Stand zu bringen, den unsere Kinder verdient haben – und den sich ein reiches Land wie Baden-Württemberg auch leisten muss!

http://www.arge-stuttgart.org/index.php?id=82